Konflikte · Angriffe auf die Energieversorgung der UkraineFortlaufendes Thema · Bericht 3 von 4

Kyjiw kehrt nach russischem Angriff zu geplanten Stromabschaltungen zurück, nicht zur vollständigen Versorgung

Ingenieure haben Notabschaltungen durch geplante Abschaltungen ersetzt, doch die Zahl der landesweit wieder angeschlossenen Menschen ist unbekannt, nachdem Angriffe Kraftwerke, Heizungsinfrastruktur und Wohnhäuser getroffen haben.

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Das ganze Thema
  1. Update 1Trump fordert wegen russischen Diesels im Umfang von weniger als einem US-Tagesbedarf einen neuen ukrainischen Präsidenten
  2. Update 2Trump erklärte einen Waffenstillstand im Energiebereich. Die Ukraine meldete, sechs Energieanlagen seien getroffen worden.
  3. Update 3Kyjiw kehrt nach russischem Angriff zu geplanten Stromabschaltungen zurück, nicht zur vollständigen VersorgungSie sind hier
  4. Update 4Trump setzt die meisten neuen Russland-Sanktionen aus, bevor die versprochene Entlastung bei Diesel nachgewiesen istNeuer

Was sich seit unserem letzten Bericht geändert hat

46 Stunden später

Damals

Trump erklärte einen Waffenstillstand im Energiebereich. Die Ukraine meldete, sechs Energieanlagen seien getroffen worden.

Was wir als offen bezeichnet hatten

  1. Es sind weder eine abgeschlossene Lieferung noch anhaltende Einsparungen für Verbraucher, eine tatsächlich umgesetzte Aussetzung des Nachrichtenaustauschs oder ein gegenseitiger Waffenstillstand im Energiesektor belegt.

    Noch offen

    Abgeschlossene Diesellieferungen, anhaltende, ihnen zurechenbare Einsparungen für Verbraucher und eine tatsächlich umgesetzte Aussetzung des Nachrichtenaustauschs sind nicht belegt. Ein gegenseitiger Schutz der Energieversorgung kam nicht zustande: Die russischen Angriffe gingen weiter, und die Ukraine sagt, ihre Pause sei beendet. 3646

  2. Der nächste datierte Prüfpunkt ist der 12. Oktober: ob Europa die vorgeschlagenen Sanktionen verabschiedet und Washington seine gemeldete Bedingung für den Nachrichtenaustausch umsetzt, ändert oder fallen lässt.

    Noch offen

    Die Prüfung der Verabschiedung europäischer Sanktionen war bereits durch deren Annahme am 12. Oktober überholt, über die wir am 13. Oktober berichteten; sie ist kein neues Ergebnis dieses Angriffs. Ob Washington die gemeldete Bedingung für den Nachrichtenaustausch umgesetzt hat, bleibt ungeklärt. Die Warnungen der Partner für drei spätere Angriffswellen belegen jedoch, dass während dieses Angriffs weiterhin Informationen übermittelt wurden. 52864614

Jetzt

Ingenieure haben Notabschaltungen durch geplante Abschaltungen ersetzt, doch die Zahl der landesweit wieder angeschlossenen Menschen ist unbekannt, nachdem Angriffe Kraftwerke, Heizungsinfrastruktur und Wohnhäuser getroffen haben.

Was sich bewegt hat

  • Der Staatliche Dienst der Ukraine für Notfallsituationen meldete drei Tote und 21 Verletzte in Kyjiw.
  • Ukrinform verbreitete die spätere Bilanz der Polizei von Kyjiw: Seit dem Vorabend seien fünf Menschen getötet und 36 verletzt worden, darunter ein Kind.

Alle drei kommunalen Heizkraftwerke in Kyjiw wurden getroffen, so die ukrainische Regierung. Der russische Angriff traf Anlagen, die zwei wesentliche Aufgaben zugleich erfüllen: Sie halten das Licht am Leuchten und versorgen Haushalte mit Wärme. 590

Bis zum 15. Oktober hatten Ingenieure die Stromversorgung der Hauptstadt so weit stabilisiert, dass geplante Abschaltungen an die Stelle von Notabschaltungen treten konnten, teilte der Versorger DTEK mit. Das ist ein Fortschritt beim Umgang mit einem beschädigten Netz – nicht das Ende der Stromkrise. In Kyjiw und der umliegenden Region wurde weiterhin Strom rationiert. 597 687

Präsident Wolodymyr Selenskyj schätzte am 14. Oktober, dass nach dem Angriff mindestens 600,000 Menschen in der gesamten Ukraine keinen Strom mehr hatten. Der Angriff hatte am Vorabend begonnen und sich bis in den Morgen fortgesetzt. Die Zahl bezieht sich auf Menschen, nicht auf Haushalte. Es handelt sich um eine erste Schätzung der Stromausfälle, nicht um eine bestätigte Zahl der Menschen, die am 15. Oktober noch ohne Strom waren; eine landesweite Gesamtzahl der wieder angeschlossenen Menschen liegt nicht vor. 1 597

Am 13. Oktober berichtete HeyDay News über die ukrainische Darstellung, wonach sechs Energieanlagen getroffen und 33 Menschen verletzt worden seien, nachdem Donald Trump einen sofortigen Waffenstillstand im Energiesektor angekündigt hatte. Wir berichteten außerdem über die von der Ukraine erklärte zweitägige Pause bei Angriffen auf Raffinerien, während Moskaus Zustimmung und die Bedingungen der Vereinbarung ungeklärt blieben. Das waren die damals verfügbaren Zahlen. Der anschließende Angriff vom 13. bis 14. Oktober führte zu dem weitaus größeren Stromausfall und der umfassenderen Schadensbilanz, über die hier berichtet wird. 36

Schäden jenseits des Stromzählers

Die Angriffe erreichten Kyjiw, die umliegende Region Kyjiw und Charkiw und trafen Kraftwerke und Umspannwerke. Selenskyj nannte ausdrücklich CHPP-4, auch als Heizkraftwerk Darnyzja bekannt, als getroffenes Ziel. Auch regionale Anlagen, die die Hauptstadt und die Zentralukraine versorgen, seien getroffen worden, teilte die Regierung mit. 664 590

Selenskyjs erste Schadensbilanz beschrieb erhebliche Schäden an Anlagen und Ausrüstung in 26 Elementen des Stromsystems sowie an vier Öl- und Gasanlagen. Dabei handelt es sich weiterhin um offizielle Einschätzungen, nicht um ein unabhängig vor Ort überprüftes Verzeichnis. Die vier Öl- und Gasanlagen dürfen nicht mit vier Raffinerien verwechselt werden. 583

Die Folgen wirkten sich auf den gewöhnlichen Alltag in der Stadt aus. Im Bezirk Petschersk wurden Probleme mit dem Wasserdruck gemeldet, außerdem kam es zu Verkehrsbehinderungen. Einwohner berichteten, ein Wohnhaus in Kyjiw stehe in Flammen; ein neunstöckiges Wohnhaus im Bezirk Desnjanskyj gehörte zu den beschädigten Gebäuden. Rettungskräfte löschten Brände und räumten Trümmer, während Energiearbeiter mit dringenden Reparaturen begannen. 590 19 588

Ministerpräsident Serhij Korezkyj sagte, Eisenbahnanlagen in fünf Regionen seien angegriffen worden. Durch rechtzeitige Evakuierungen habe es dort keine Verletzten gegeben; die Reparaturen liefen. Diese Entwarnung bezog sich auf die Eisenbahnanlagen, nicht auf den Angriff insgesamt. An anderen Orten wurden Einwohner getötet und verletzt. 677

Die sich entwickelnde Opferzahl in Kyjiw

  1. 14. Oktober, morgens

    Der Staatliche Dienst der Ukraine für Notfallsituationen meldete drei Tote und 21 Verletzte in Kyjiw.

    1
  2. 14. Oktober, 13:18 Uhr Ortszeit

    Ukrinform verbreitete die spätere Bilanz der Polizei von Kyjiw: Seit dem Vorabend seien fünf Menschen getötet und 36 verletzt worden, darunter ein Kind.

    712

Im Polizeibericht wurden drei in ihrem Bezirk Desnjanskyj getötete Frauen und zwei im Bezirk Holosijiwskyj getötete Menschen genannt. Er bezog sich auf den aufeinanderfolgenden Angriff am Abend, in der Nacht und am Morgen. Es handelt sich um die spätere städtische Bilanz, jedoch nicht um einen vollständigen Abgleich, aus dem hervorgeht, wie sich jeder Eintrag zur ursprünglichen Zahl der Rettungsdienste verhält. 712

Auch Zwischenstände müssen mit derselben Vorsicht betrachtet werden. In der Berichterstattung von The Kyiv Independent vom 14. Oktober war von fünf Toten und 25 Verletzten die Rede; die Staatsanwaltschaft meldete bei aufeinanderfolgenden Angriffen vier Tote und 25 Verletzte. Das sind sich entwickelnde Zwischenstände mit unterschiedlichen Erfassungsgrenzen, keine getrennten Opfergruppen, die man zusammenzählen sollte. 589 663

Al Jazeera meldete zunächst landesweit mindestens sechs Tote; spätere Schlagzeilen von Al Jazeera und CBC vom 14. Oktober nannten mindestens neun. Aus den verfügbaren Aufschlüsselungen lässt sich keine endgültige landesweite Opferzahl ableiten, die ausschließlich diesen nächtlichen Angriff auf die Energieversorgung betrifft. Keine der beiden landesweiten Zahlen kann zu den fünf Toten in Kyjiw addiert werden. 61 578

Was die Zahlen der Luftabwehr tatsächlich aussagen

Die ukrainische Luftwaffe verzeichnete 39 Raketen auf ballistischen Flugbahnen und 128 Drohnen: insgesamt 167 Flugwaffen. Sie meldete, vier Raketen und 115 Drohnen seien abgeschossen oder abgewehrt worden. Diese Unterscheidung ist wichtig: «Abgeschossen» allein greift zu kurz, denn die Angaben umfassen sowohl elektronische Abwehr als auch physische Abfangmaßnahmen. Es handelt sich um operative Angaben, nicht um unabhängig geprüfte Ergebnisse. 645

Der gemeldete Anteil neutralisierter Waffen lag bei ungefähr 10% der Raketen und 90% der Drohnen. Der Rest lässt sich jedoch nicht einfach als Zahl erfolgreicher Treffer zählen: Einige Raketen erreichten ihre Ziele nicht. Die Luftwaffe meldete Einschläge an 22 Orten und herabgefallene Trümmer an acht Orten, ohne festzustellen, ob es sich dabei um 30 verschiedene Orte handelte. 645

Zum Raketenarsenal gehörten die Typen Iskander-M, die nordkoreanische KN-23, S-400 und Zircon/Onyx. Unter den Drohnen waren 77 Shahed-ähnliche Fluggeräte mit Strahlantrieb, von denen Berichten zufolge 59 abgeschossen oder abgewehrt wurden. Diese Zahlen sind Teilmengen der Gesamtsumme der Drohnen und keine zusätzlichen Waffen. 645

Zwei Berichte vom 14. Oktober schienen unterschiedliche Drohnenzahlen zu nennen: BBC News meldete 128, während ein früher Bericht von The Guardian 120 angab und sich dabei auf Selenskyj berief. Seine ursprüngliche Formulierung lautete «mehr als 120»; die Luftwaffe nannte die genaue Zahl von 128. Damit ist die scheinbare Abweichung geklärt. Beide Berichte beschreiben denselben Angriff, keine getrennten Angriffswellen, die man zusammenrechnen sollte. 1 22 583 645

Eine Warnlücke, kein völliges Schweigen

Selenskyj sagte, die ukrainischen Systeme hätten Raketen erst erkannt, als sie «schon praktisch im Anflug auf Kyjiw» gewesen seien, und die Partner hätten erneut keine Frühwarnung gegeben. Seine Aussage bezog sich auf den ersten Angriff und nannte das Heizkraftwerk CHPP-4 als Hauptziel. 664

Der Sprecher der Luftwaffe, Oberst Jurij Ihnat, stellte am 14. Oktober später klar, dass es für die erste ballistische Welle keine Benachrichtigung durch Partner gegeben habe, für die folgenden drei Wellen jedoch Warnungen eingegangen seien. Die Partner wurden nicht genannt. Seine Darstellung ist mit einer fehlenden ersten Warnung vereinbar; sie schließt es aus, die ganze Nacht als völlig frei von Warnmeldungen der Partner zu beschreiben. 646

Ob der Druck der USA die Lücke erklärt, bleibt ungeklärt. Selenskyj zufolge drohten US-Militärvertreter, den Austausch von Geheimdienstinformationen zu unterbinden, falls die Ukraine ihre Angriffe auf russische Energieanlagen nicht einstelle. Trump bestreitet, diese Drohung ausgesprochen zu haben, und sagt, der Austausch von Geheimdienstinformationen sei fortgesetzt worden. Auch Außenminister Andrij Sybiha sagte, die Zusammenarbeit gehe weiter; dies lasse vermuten, dass der Waffentyp die verspätete Warnung erklären könnte. 7 10 19

Selenskyj sagte NPR separat, Generäle hätten eine technische Erklärung erhalten; CNN berichtete, US-Vertreter hätten das Wetter als Ursache genannt. Keine dieser Angaben belegt die Ursache. Eine angedrohte Unterbrechung, eine tatsächlich vollzogene Aussetzung und eine ausgebliebene Warnung sind unterschiedliche Sachverhalte, und die Berichte belegen nicht, dass die Warnung vor diesem Angriff absichtlich zurückgehalten wurde. 14 8

Ukrainische Militärvertreter berichteten außerdem von unangekündigten Beschränkungen für den Transport von Satellitenterminals, die als militärische Starlink- oder Starshield-Terminals bezeichnet wurden. Als Schwelle wurden Berichten zufolge etwa 160 Kilometer pro Stunde genannt. Ein Berater sagte, Einsätze seien gescheitert; andere Berichte sprachen von gestörten Verbindungen zu Abfangdrohnen und Waffen. Elon Musk sagte, die US-Regierung kontrolliere die Beschränkungen für Starshield. Selenskyj warf den Verantwortlichen eine absichtliche Verlangsamung vor, sagte aber, er wisse nicht, wer die Entscheidung getroffen habe. 22 10 7

Bis zum 15. Oktober berichteten Verteidigungsquellen, dass die Konnektivität während der Fahrt wiederhergestellt worden sei; die Umstände würden weiterhin untersucht. Dieser engere Befund belegt weder die Wiederherstellung aller Terminals noch die Aufhebung sämtlicher Beschränkungen. Es gibt keine nachgewiesene Kausalkette, die diese Beschränkungen mit bestimmten Todesopfern bei diesem Angriff verbindet. 754 753

Die Waffenstillstandsankündigung musste sich bewähren

Trumps Ankündigung vom 11. Oktober versprach einen sofort geltenden Waffenstillstand im Energiesektor und erklärte, beide Seiten hätten zugestimmt. Dazu gab es keine öffentlich bestätigte Dauer, Liste geschützter Ziele, Überwachungsvereinbarung oder Durchsetzungsmechanismen. Die anschließenden russischen Angriffe auf Energieanlagen zeigen, dass die Ankündigung keinen funktionierenden gegenseitigen Schutz bewirkte. 535 4

Selenskyj sagte am 15. Oktober, die Zurückhaltung der Ukraine habe auf Bitten Washingtons drei Tage angehalten. Damit verlängerte er die zuvor von uns berichtete Dauer von zwei Tagen. Die Pause sei vorbei: «Die Blockade ist aufgehoben. Wir sind fertig.» Weitere Zurückhaltung bei Angriffen auf russische Ölinfrastruktur, sagte er, würde zusätzliche Patriot-Raketen erfordern. Das ist eine Bedingung und eine Forderung nach Waffen, keine bestätigte Lieferung. 7 3

Ein Brand in einer Raffinerie in der russischen Region Rjasan am frühen Morgen des 15. Oktober war ein konkretes Zeichen für die Wiederaufnahme ukrainischer Angriffe. Ein anonymer hochrangiger ukrainischer Beamter bestätigte NPR die Verantwortung; russische Vertreter räumten den Brand ein, führten ihn aber auf Trümmer einer abgefangenen Drohne zurück. Schäden und Auswirkungen auf die Fördermenge sind nicht belegt. Dieser spätere Angriff gehört nicht zu den ukrainischen Opfer- und Stromausfallzahlen vom 13. bis 14. Oktober. 5 3

Für die Menschen, die auf das beschädigte Netz angewiesen sind, ist die unmittelbare Frage weniger unklar: Wie viel verlässlicher Strom und Wärme kommt in ihren Wohnungen an? Geplante Rationierungen sind eine Verbesserung gegenüber Notabschaltungen. Sie bedeuten keine vollständige Wiederherstellung, und es gibt keinen Zeitplan für die vollständigen Reparaturen. 597

Wie ausgestrahlt 32 Zeilen
  1. On October 13, we reported six energy sites hit. The next assault left at least 600,000 people without electricity.
  2. The strikes killed residents in their homes and damaged the plants supplying Kyiv with power and heat. Engineers have stabilized the capital's electricity supply enough to replace emergency disconnections with scheduled cuts. How far has recovery reached while attacks on the energy system continue?
  3. President Volodymyr Zelenskyy gave that initial estimate of at least 600,000 people on October 14. By October 15, utility DTEK said Kyiv had returned to scheduled outages. The surrounding Kyiv region also has outage schedules. Electricity is still being rationed.
  4. The assault began on the evening of October 13 and continued into the following morning. The six damaged sites and 33 injuries we reported earlier belonged to the preceding account. That earlier broadcast also carried Ukraine's account of a two-day pause in refinery attacks.
  5. Russian strikes reached Kyiv, the surrounding region and Kharkiv. Power plants and substations were hit. Ukraine's government says all three municipal combined heat-and-power plants in the capital were struck, along with regional facilities supplying Kyiv and central Ukraine.
  6. The Darnytsia plant, also called CHPP-4, was among the identified targets. These combined heat-and-power plants supply heating as well as electricity. Damage reaches beyond the lights in an apartment to the systems that keep homes warm.
  7. Zelenskyy's initial damage assessment covered facilities and equipment at 26 elements of the electricity system, plus four oil and gas facilities. Repair crews began urgent work while emergency workers extinguished fires and cleared debris.
  8. A residential building burned as rescuers worked, and damaged homes included a nine-storey building in Desnianskyi district. Kyiv's Pechersk district experienced water-pressure problems. Transport was disrupted too, as damage to the electricity network affected other services people depend on.
  9. Prime Minister Sergii Koretskyi said railway facilities were attacked in five regions. He said advance evacuation prevented injuries at those railway sites, and repairs were underway. Elsewhere in the attack, residents were killed and injured.
  10. Ukraine's Air Force recorded 39 missiles and 128 drones, a total of 167 aerial weapons. It said defenses downed or suppressed four missiles and 115 drones. Those results include electronic suppression as well as physical shoot-downs.
  11. Those figures work out to roughly ten percent of the missiles and ninety percent of the drones neutralized in the Air Force's account. Some missiles failed to reach their targets. The remaining launch count therefore doesn't translate directly into successful hits.
  12. The early drone figure was shortened to 120, but Zelenskyy's wording was “more than 120.” The Air Force's precise total was 128. Both describe the same assault, so they belong in a single count.
  13. The missiles travelled on ballistic trajectories. The Air Force named Iskander-M, North Korean KN-23, S-400 and Zircon or Onyx types. Launches were reported from Russia's Kursk, Bryansk, Voronezh and Rostov regions. The drones included Shahed types, Banderol or Dan-T, Gerbera, Italmas and Parodiya-type decoys.
  14. The drone force included 77 jet-powered Shahed-type aircraft. Defenses downed or suppressed 59 of those. The Air Force also reported hits at 22 locations and fallen debris at eight locations. Those location counts may overlap.
  15. Kyiv's initial casualty count was three people killed and 21 injured. Later on October 14, police put the toll since the previous evening at five killed and 36 injured. A child was among those injured.
  16. Police identified three women killed in Desnianskyi district and two people killed in Holosiivskyi district. They reported 25 injuries in Desnianskyi. The later city total covers successive evening, overnight and morning attacks.
  17. The casualty figures changed as officials counted victims across different districts and attack periods. Some interim city totals also covered successive strikes. Adding these snapshots would count victims more than once, and officials haven't supplied a complete incident-by-incident reconciliation.
  18. At least six deaths were initially reported nationwide. Later national totals reached at least nine, and another exceeded ten across overnight and daytime strikes. Their broader coverage prevents a final death toll for this assault alone. None can be added to Kyiv's five.
  19. Russia's Defence Ministry said its operation targeted energy and communications facilities used by Ukraine's military. Residential buildings were also damaged, and civilians depend on the same power-and-heating network. Zelenskyy described those killed in the attacks he discussed as civilians.
  20. Zelenskyy said Ukraine detected missiles only as they approached Kyiv, and that partners had again provided no early warning. His account identified CHPP-4 as the main target. The Air Force later clarified what happened during the following waves.
  21. Colonel Yurii Ihnat, the Air Force spokesperson, said the first ballistic wave lacked partner notification. Alerts arrived for the next three waves. Ukraine received partner warnings during three of the four waves, after the initial gap.
  22. Zelenskyy says American military counterparts warned that intelligence could be blocked unless Ukraine stopped attacking Russian energy facilities. Trump denies threatening a restriction and says intelligence sharing continued.
  23. Foreign Minister Andrii Sybiha also said cooperation with the United States continued. He suggested the weapon type could explain the delayed warning. Ukrainian generals were later told there was a technical problem, while American officials cited weather.
  24. Nobody has explained conclusively why the first warning was missing. Ihnat didn't identify the partner countries. The later alerts show that information continued to arrive during the assault, despite the gap before the first wave.
  25. Ukrainian military accounts also described unannounced restrictions on moving satellite terminals, used through military Starlink or Starshield. One reported threshold was about 160 kilometres an hour. Officials described disrupted interceptor-drone operations and weapons links, and an adviser said some missions failed.
  26. Elon Musk said the American government controls Starshield usage limits. Zelenskyy alleged a deliberate slowdown but said he didn't know who made the decision. On October 15, Ukrainian defence sources said connectivity while moving had been restored, after earlier partial improvement.
  27. The circumstances of the restriction are still being investigated. Nobody has demonstrated that this disruption caused particular casualties in the assault.
  28. Trump had announced an immediate energy ceasefire on October 11, saying both sides had agreed. Russian attacks on Ukraine's energy system continued. The announcement produced no functioning mutual protection for the facilities struck in this assault.
  29. Zelenskyy now says Ukraine paused attacks on Russian energy and diesel-related facilities for three days at Washington's request. He says that pause has ended. He would require additional Patriot air-defence missiles for further restraint on Russian oil infrastructure, even if Russian attacks continued.
  30. A refinery in Russia's Ryazan region caught fire early on October 15, about 300 kilometres southeast of Moscow. An anonymous senior Ukrainian official confirmed Ukrainian responsibility for the attack. Russian officials acknowledged the fire but said intercepted-drone debris caused it.
  31. The refinery's damage and effect on output haven't been determined. That later attack, and subsequent Russian strikes, fall outside the outage and casualty totals from the October 13–14 assault.
  32. Kyiv's engineers have restored enough stability to replace emergency cuts with scheduled rationing. DTEK hasn't given a national count of how many initially affected people have been reconnected. A timetable for reliable electricity and heating is still unknown while repairs continue.

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