Bericht
Russland schließt deutsche Kulturzentren, während der Streit um Leipzig eskaliert
Eine Moskau angelastete Sprengstoffdrohne in Leipzig/Halle führte zur Schließung eines Konsulats und von Kulturzentren, doch die einem Einzeltäter zugeschriebene Sabotage am Stromnetz zeigt die Grenzen des Denkens in einer einzigen Welle.
Aus dem englischen Original übersetzt.
Video in der Originalsprache
Transkript · WIRD GELADEN
Was diese Woche in Bonn und Moskau geschlossen wurde, hat nicht diese Woche begonnen. Seit Russlands umfassender Invasion der Ukraine haben westliche Behörden rund 145 bis mehr als 150 Brandstiftungen, Sprengstoffanschläge, Vandalismus- und Störaktionen mit Moskau in Verbindung gebracht – ein fortlaufender Schattenkrieg, der selten an die Oberfläche der Diplomatie drang. 27 1 Die im August am Flughafen Leipzig/Halle gefundene Sprengstoffdrohne ist der erste Fall in dieser langen Reihe, der wechselseitige Schließungen von Konsulaten und Kulturzentren auslöste, und deshalb ist er bedeutsamer als die Vorrichtung selbst. 15 27
Von der Drohne zur Diplomatie
- 4. Aug. 20261527
Sprengstoffdrohne im gesicherten Frachtbereich von Leipzig/Halle nahe ukrainischen Antonow-Flugzeugen gefunden
- 1. Sept. 20261516
Deutschland macht Russland verantwortlich und hebt die Gefährdungsstufe von allgemein auf hoch an
- 1. Sept. 20261522
Schließung des Bonner Konsulats und des Russischen Hauses angeordnet, Botschafter einbestellt
- 3. Sept. 2026125
Russland kündigt Schließung von Goethe-Instituten in drei Städten an
- 4. Sept. 202624
Minister schreibt Angriffe auf das Stromnetz einem einzelnen Klimaextremisten zu, nicht Russland
Die Vorrichtung wurde in der Nacht zum 4. August im gesicherten Frachtbereich des Flughafens Leipzig/Halle nahe ukrainischen Antonow-Frachtflugzeugen entdeckt. 15 27 Ein Entschärfungsroboter entfernte den Zünder, die Ladung funktionierte nie, und niemand wurde getötet oder verletzt. 15 18 Ein zweites Flugobjekt streifte ein Frachtflugzeug von DHL und European Air Transport, das mit leichten Schäden nach Hannover umgeleitet wurde, wobei Ermittler später bezweifelten, dass dieses Objekt zu demselben geplanten Anschlag gehörte. 27 31 Der Flughafen ist ein Logistikdrehkreuz für ukrainische Schwerlastflüge und für das strategische Lufttransportsystem der NATO. 27 20
Die wichtigsten Fakten
Am 1. September erklärten Innenminister Alexander Dobrindt und Außenminister Johann Wadephul Russland für verantwortlich. 15 16 Dobrindt sagte, Polizeiarbeit, Vorgehensweise und nachrichtendienstliche Erkenntnisse belegten die russische Verantwortung; Aufbau, Sprengstoff und Zündung entsprächen anderen russischen Hybridfällen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg, und die Operation sei von Niedrigagenten im Auftrag russischer staatlicher Stellen ausgeführt worden. 15 22 Er sagte, Deutschland befinde sich nicht im Krieg, sei aber täglich Ziel hybrider Kriegsführung, und hob die Gefährdungsstufe von allgemein auf hoch an. 8 15 Bundeskanzler Friedrich Merz hatte bereits erklärt, Deutschland sei im Fadenkreuz hybrider Angreifer und die Täter würden einen Preis zahlen. 8 15
Über Worte hinaus ordnete Deutschland die Schließung des letzten russischen Generalkonsulats in Deutschland in Bonn zum 18. September an und kündigte die Vereinbarung und den Mietvertrag für das Russische Haus, das Kultur- und Wissenschaftszentrum in Berlin. 15 26 Am selben Tag bestellte Berlin den russischen Botschafter ein, kündigte strengere Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige an, erklärte, stärker gegen Russlands Schattenflotte vorgehen zu wollen, und leitete einen Vorstoß für zusätzliche EU-Listungen im Zusammenhang mit hybriden Angriffen ein. 15 22 Die russische Botschaft in Berlin bleibt geöffnet, ebenso die deutsche Botschaft in Moskau; gekappt wurde diplomatische und kulturelle Präsenz, nicht die Botschaften selbst. 1 5
Russland antwortete innerhalb von zwei Tagen. Außenminister Sergej Lawrow kündigte am 3. September die Schließung von Zweigstellen des Goethe-Instituts an und nannte Moskau, Sankt Petersburg und Jekaterinburg, wobei einige deutsche Berichte Nowosibirsk statt Jekaterinburg aufführen. 1 25 Russland bestellte am 2. September den deutschen Geschäftsträger in Moskau ein, als Botschafter Clemens von Goetze Berichten zufolge nicht in der Hauptstadt war, und Vizeaußenminister Alexander Gruschko sagte, die Vergeltung für die Bonner Schließung werde sehr bald erfolgen. 5 8 Präsident Wladimir Putin warf Deutschland vor, Beweise untergeschoben zu haben, um Russland das Komplott anzulasten, und nannte Berlins Reaktion einen schweren Fehler, während Sprecher Dmitri Peskow sagte, er habe keine Beweise gesehen, und Deutschland vorwarf, sich für Eskalation entschieden zu haben. 1 5 Moskau bezeichnete die Leipziger Schuldzuweisung als absurd und erfunden. 1 25
Nicht jeder Anschlag geht auf Moskau zurück
Die deutlichste Korrektur an der Deutung als eine nahtlose russische Sabotagewelle kam vom selben Innenminister in derselben Woche. 2 4 Am 1. September schleuderten Angreifer mit selbstgebauten Abschussvorrichtungen leitfähigen Draht und pyrotechnische Geschosse in Freileitungen am Umspannwerk Turnow-Preilack, das das Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg versorgt, sowie nahe dem Amprion-Komplex Rommerskirchen und Bergheim in Nordrhein-Westfalen. 5 10 RWE nahm fünf Braunkohleblöcke mit etwa 4,2 Gigawatt Nennleistung vom Netz; rund 1,6 Gigawatt, also zwei Blöcke, waren am nächsten Morgen wieder in Betrieb, und die öffentliche Versorgung blieb trotz kurzer Unterbrechungen stabil. 10 4 Doch am 4. September sagte Dobrindt, die Beweise deuteten auf einen einzelnen militanten Klimaextremisten hin – nach seinen Worten sehr wahrscheinlich Klimaterrorismus eines Einzeltäters mit klarem Täterwissen –, nicht auf Russland. 2 4
Ein 48-jähriger Mann aus Gevelsberg verschickte Bekennerschreiben, in denen er fossile Stromerzeugung als Verbrechen bezeichnete, und erklärte, er ziele auf die fossile Industrie, nicht auf das Land. 4 9 Die Polizei fand Sprengstoff in seiner Wohnung und stürmte sein Fahrzeug nahe dem Hambacher Forst; mit Stand 5. September wurde weiterhin nach ihm gefahndet. 4 9 Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul sagte, die Schreiben wirkten authentisch. 2 8 Die Angriffe auf das deutsche Stromnetz werden von Berlin nicht als russische Operation behandelt. 2 4
Ebenso wenig die Festnahmen in München. Zwei Personen, ein 38-jähriger Bulgare und eine 28-jährige Bulgarin, wurden in der Nacht zum 3. September festgenommen, nachdem Brandflaschen auf eine Baustelle vor dem Rüstungstechnikunternehmen Rohde & Schwarz in München geworfen worden waren. 3 11 Die bayerischen Behörden ermitteln wegen eines möglicherweise politisch motivierten Anschlags auf ein Rüstungsunternehmen, und Sprengstoffexperten entschärften eine der Vorrichtungen. 3 7 In einigen deutschen Sicherheitsberichten war von Niedrigagenten für einen russischen Dienst die Rede, doch eine formelle Zuschreibung an Moskau gibt es nicht. 7 3
Der Leipziger Anschlagsversuch trägt alle Merkmale von staatlich gefördertem Terrorismus.
Die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Kaja Kallas, sagte diesen Satz am 2. September im irischen Wicklow, wo die Minister zu einem informellen Treffen zusammengekommen waren, und fügte hinzu, die EU habe den russischen Botschafter in Brüssel bereits einbestellt. 13 14 Sie verwies auf rund 1.600 bereits in Vorbereitung befindliche Listungen gegen Russlands militärisch-industriellen Komplex, mit möglichen Ergänzungen, doch bei dem Treffen wurde kein Paket beschlossen. 13 14 Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete das Komplott als Beleg für wachsende Rücksichtslosigkeit. 13 25 Großbritannien folgte am 3. September und bestellte den russischen Geschäftsträger in London ein, wobei es das Vorgehen als ungeheuerlich und rücksichtslos sowie als Teil eines Musters feindseliger russischer Staatsaktivitäten bezeichnete, während die russische Botschaft in London die Einbestellung eine koordinierte Provokation nannte. 12 25 Der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, sagte am 5. September, ein Vorgehen wie in Leipzig sei ernster als verirrte Drohnen aus dem Ukrainekrieg, und wenn der Urheber identifiziert sei, müssten die Verbündeten es für inakzeptabel erklären. 8 17
Bekannt
Unbekannt
- Für zwei in Medienberichten genannte Verdächtige im Leipziger Fall gibt es keine verifizierten Prozessunterlagen
- Für den Münchner Brandanschlag gibt es keine formelle Zuschreibung an Russland
Als Nächstes
- Ob die EU zusätzlich zu den 1.600 in Vorbereitung befindlichen Listungen neue wegen hybrider Angriffe beschließt
- Ob Russland über die Kulturzentren hinaus eine wechselseitige Konsulatsschließung vollzieht
Die Konfrontation hängt nun davon ab, ob Europa Worte in Maßnahmen umsetzt und ob die beiden im Zusammenhang mit Leipzig genannten Personen formell angeklagt werden. 13 14 Berichten zufolge haben Ermittler zwei Verdächtige identifiziert, einen in Russland geborenen Mann mit lettischem Pass und einen Belarussen mit russischem Pass, der angeblich mit einem in Minsk ausgestellten italienischen Touristenvisum reiste, doch es gibt keine Prozessunterlagen, und in Medien genannte Identitäten sind keine abgeschlossene Strafverfolgung. 8 23 Deutschland drängt die EU, neue Listungen im Zusammenhang mit hybriden Angriffen aufzunehmen, und die EU hat noch nicht entschieden. 13 14 Russland hat die als Antwort auf Bonn angedrohte wechselseitige Konsulatsschließung noch nicht vollzogen, und das Schicksal der deutschen Kulturzentren liegt nun in Moskaus Händen – ebenso wie die Frage, ob dieses Wie-du-mir-so-ich-dir bei der Kultur endet oder sich auf die noch offenen Kanäle ausweitet. 1 5
Wie ausgestrahlt 17 Zeilen
- An explosive-laden drone was found on the tarmac of a German airport near Ukrainian warplanes.
- Germany now holds Moscow responsible for that attempt, and it has started closing Russia's footprint on German soil. Moscow has answered by shutting German cultural centers in three Russian cities. The question is whether this tit-for-tat stops at culture or widens to the diplomatic windows still open.
- On August fourth, the drone was discovered near Ukrainian Antonov cargo aircraft. A bomb robot removed the detonator, and the charge never functioned. A second object clipped a DHL freighter that diverted to Hanover with minor damage, though investigators later cast doubt on whether that object was part of the same attack.
- The drone was found on the night of August fourth in the secure cargo area of Leipzig-Halle airport, close to Ukrainian Antonov cargo aircraft. A bomb-disposal robot removed the detonator; the charge never functioned. No one was killed or hurt. A second flying object clipped a DHL and European Air Transport freighter that diverted to Hanover with minor damage, though investigators later cast doubt on whether that object belonged to the same planned attack. The airport is a logistics hub for Ukrainian heavy airlift and for NATO's strategic airlift system.
- The Bonn consulate closes on September eighteenth, and the Russian House in Berlin is being dismantled. Moscow answered within two days, ordering the Goethe-Institut closed in three cities, though some accounts list Novosibirsk instead of Yekaterinburg. Both embassies remain open.
- Beyond the closures, Germany summoned Russia's ambassador, announced tighter entry controls for Russian nationals, said it would press harder on Russia's shadow fleet, and launched a bid for additional European Union listings tied to hybrid attacks. The chancellor had already said Germany was in the crosshairs of hybrid attackers and that perpetrators would pay a price.
- The EU has summoned Russia's ambassador in Brussels, and roughly sixteen hundred listings are in the pipeline against Russia's military-industrial complex. No package was agreed at the informal ministerial meeting in Ireland.
- Britain followed on September third, summoning Russia's chargé d'affaires in London and calling the attack egregious and reckless, part of a pattern of Russian state hostile activity. Russia's embassy in London called the summons a coordinated provocation.
- The same week brought two other incidents that headlines frequently conflate with Leipzig. Attacks on power lines at two substations knocked five lignite units offline, about four point two gigawatts, before two units were restored by morning. Berlin has pinned the grid sabotage on a single militant climate extremist, not Russia. In Munich, two Bulgarians were arrested after incendiary bottles were thrown at a construction site outside the defense company Rohde and Schwarz. That is under investigation as a possible politically motivated attack, with no formal attribution to Moscow.
- The strongest correction to the casual framing of this as one seamless Russian sabotage wave is inside the same week. On September first, attackers used homemade launchers to hurl conductive wire and pyrotechnic projectiles into overhead power lines at the Turnow-Preilack substation feeding the Jänschwalde plant in Brandenburg and near Amprion's Rommerskirchen and Bergheim complex in North Rhine-Westphalia. RWE took five lignite units, about four point two gigawatts, off the grid; roughly one point six gigawatts, or two units, were back by the next morning, and public supply stayed stable through brief interruptions. But on September fourth, the same interior minister said the evidence points to a single militant climate extremist, what he called very likely climate terrorism by a lone actor with clear perpetrator knowledge — not Russia. A forty-eight-year-old man from Gevelsberg sent responsibility letters calling fossil generation a crime and said he was targeting the fossil industry, not the country. Police found explosives at his home and stormed his vehicle near the Hambacher Forest. He was still being hunted as of September fifth. The German grid attacks are not being treated by Berlin as a Russian operation.
- Nor are the Munich arrests. Two people — a thirty-eight-year-old Bulgarian man and a twenty-eight-year-old Bulgarian woman — were taken into custody overnight into September third after incendiary bottles were thrown at a construction site outside the defense technology firm Rohde and Schwarz. Bavarian authorities are investigating a possible politically motivated attack on a defense company. Some German security reporting floated low-level agents for a Russian service, but there is no formal attribution to Moscow.
- Western officials have linked roughly one hundred forty-five to more than one hundred fifty incidents to Moscow since the full-scale invasion — arson, explosives, vandalism, and disruption. That tracker does not include the German grid attacks, because Berlin is not blaming them on Russia. It does fold in Leipzig.
- Moscow has offered no evidence for that accusation. The German embassy in Moscow and the Russian embassy in Berlin both remain open.
- Russia has denied everything. The Kremlin called the Leipzig blame absurd and fabricated. President Putin accused Germany of planting evidence to pin the plot on Russia and called Berlin's response a serious mistake. His spokesman said he had seen no proof and that Germany was choosing escalation. Moscow summoned Germany's chargé d'affaires, and a deputy foreign minister said retaliation for the Bonn closure would come very soon, which it did the next day with the Goethe-Institut announcement.
- The standoff now hinges on whether Europe converts its words into measures. The European Union's foreign policy chief has said the attempt bore all the hallmarks of state-sponsored terrorism, and the EU has already summoned Russia's ambassador in Brussels. Roughly sixteen hundred listings are in the pipeline against Russia's military-industrial complex, but no package was agreed at the informal ministerial meeting. The United States ambassador to NATO said Leipzig-style action is more serious than stray Ukraine-war drones, and that if the author is identified, allies must declare it unacceptable and say we will not tolerate it.
- Investigators have been reported identifying two suspects — a Russian-born man holding a Latvian passport and a Belarusian holding a Russian passport, allegedly on an Italian tourist visa issued in Minsk. But no trial record exists, and identities in media accounts are not a finished prosecution.
- Russia has yet to execute the reciprocal consular closure it threatened in return for Bonn. The fate of the German cultural centers in Moscow, St. Petersburg, and Yekaterinburg now sits in Moscow's hands — as does the question of whether this tit-for-tat stops at culture or widens to the diplomatic windows that remain open.
Quellen
Verfolgen Sie die Belege zu diesem Bericht. Die Karte zeigt die Zusammenhänge; die Links darunter öffnen die im Artikel zitierten Quellen.
Die Quellenkarte lädt, während Sie lesen.
Die gesamte Redaktionskarte erkunden ↗
Zitierte Quellen
- Russia to close German cultural centers over Europe’s support for Ukraine
- German power grid sabotage attack linked to 'climate ...
- Germany probes suspected arson at defence firm as European sabotage concerns mount
- Germany power grid attacks: Police hunt suspect after explosives found at home | Khaleej Times
- Germany investigates suspected power substation sabotage, Russia summons German envoy - France 24
- The growing list of attacks on German infrastructure
- Federal Office for the Protection of the Constitution Had Warned Bavarian Police of an Impending Russian-Commissioned Attack on a Defense Company in Munich - On Duty of Munich
- 'Daily target': What we know so far about intensifying hybrid attacks on Germany
- German police hunt suspect over power grid sabotage attacks | Daily Sabah
- Germany investigates second suspected electricity grid sabotage case after five power units go offline in the Rhineland — The Insider
- European allies sound alarm at more incidents of alleged ...
- UK summons Russian diplomat over 'reckless' Leipzig drone attack | Euronews
- Drone incident in Germany has ‘hallmarks of state-sponsored terrorism’, EU's Kallas says - France 24
- EU summons Russian envoy over failed Leipzig drone attack
- Germany says Russia responsible for drone attack at Leipzig airport | Reuters
- Germany blames Russia for drone attack at Leipzig airport | Germany | The Guardian
- European countries confront Russian sabotage and shadow warfare - PBS
- Germany says Russia behind Leipzig airport drone attack - BBC News
- Is Russia's alleged hybrid war on EU a genuine threat?
- Did the Leipzig incident bring Russia and NATO closer to all-out war? - The Globe and Mail
- Germany Attributes Leipzig Airport Drone Plot to Russia as Hybrid Threat Response Expands - Defence Matters
- Germany blames Russia for drone attack on Leipzig airport | CNN
- 2026 Leipzig Airport drone incidents - Wikipedia
- Germany says Russia behind Leipzig airport drone attack - BBC News
- Europe Tensions Rise After Russia Is Accused of Attacking German Airport | World News | U.S. News
- Germany accuses Russia of failed drone attack on Leipzig airport in August | News | Al Jazeera
- What to know as Germany investigates an explosive drone at a key cargo airport | AP News
- Germany Says Russia Behind 'Hybrid Attack' At Leipzig Airport
- Germany blames Russia for Leipzig Airport drone attack
- German government blames Russia for Leipzig airport drone attack with explosives
- Leipzig Airport Drone: What Is Established and What Is Not
Übersetzung aktualisiert: 24. September 2026 um 08:16 GMT-5
Änderungsprotokoll
- r1Erstmals veröffentlicht.