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Justiz · Begnadigung bei Todesurteilen

Newsom will alle Todesurteile in Kalifornien umwandeln – doch die meisten Fälle erfordern eine gerichtliche Maßnahme

Der Gouverneur will lebenslange Haft ohne Bewährung für alle 548 zum Tode Verurteilten. Für 382 Fälle sind jedoch Empfehlungen des Obersten Gerichtshofs von Kalifornien erforderlich; bestätigte vollzogene Begnadigungen liegen nicht vor.

Verfasst 6 Min. Lesezeit · 71 Quellen

Video in der Originalsprache

Aus dem englischen Original übersetzt.

Kalifornien hat seine Hinrichtungskammer abgebaut. Bis auf eine Handvoll wurden die zum Tode Verurteilten aus der Einzelhaft in San Quentin in andere Gefängnisse verlegt. Die Hinrichtungsmaschinerie ist weitgehend verschwunden; die Todesurteile sind geblieben.⁠7

Gouverneur Gavin Newsom will nun alle 548 derzeit geltenden Todesurteile in lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung umwandeln. Seine Ankündigung vom 5. November 2026 geht über das 2019 verhängte Hinrichtungsmoratorium hinaus: Statt die Todesurteile lediglich auszusetzen, würde eine wirksame Umwandlung die Strafe selbst ersetzen. Für rund sieben von zehn der vorgesehenen Empfänger kann er jedoch nicht allein handeln.⁠9⁠3⁠8

Die Unterscheidung ist wichtig, weil die ersten Berichte nicht übereinstimmten, was geschehen war. BBC News und NBC News berichteten am 5. November, die Strafumwandlungen seien vollzogen. CBS News und die Los Angeles Times beschrieben am selben Tag eine beabsichtigte Maßnahme, für die noch eine gerichtliche Prüfung erforderlich sei. In den Unterlagen des Gouverneurs selbst ist von einem Plan und einer vorgeschlagenen Begnadigungsmaßnahme die Rede – nicht von einem Beleg dafür, dass bereits alle Urteile geändert wurden. Eine verlässlich festgestellte Zahl rechtlich wirksamer Einzelentscheidungen gibt es nicht.⁠1⁠6⁠3⁠7⁠8⁠9

Das Gericht entscheidet über die meisten Fälle

Das zentrale Dokument trägt den Titel „Erläuternde Stellungnahme – vorgeschlagene Begnadigungsmaßnahme zur Todesstrafe“. Darin werden Empfehlungen des Obersten Gerichtshofs von Kalifornien für 382 zum Tode verurteilte Personen beantragt, die wegen mehr als eines Verbrechens verurteilt wurden. Bei einer angekündigten Gesamtzahl von 548 entspricht das etwa 69,7%. Die verbleibenden 166 machen etwa 30,3% aus; ihr Ausschluss aus der benannten Gruppe zur gerichtlichen Prüfung belegt nicht, dass ihre Strafumwandlungen unterzeichnet wurden.⁠8⁠3

548Von dem angekündigten Vorschlag erfasste Personen 37
382Personen, für die Empfehlungen des Obersten Gerichtshofs erforderlich sind 8
69.7%Berechneter Anteil, für den Empfehlungen des Gerichts erforderlich sind 83

Diese Zahlen ersetzen die anfängliche Beschreibung der Los Angeles Times, wonach etwa 60 zu 40 Fälle eine gerichtliche Maßnahme erforderten beziehungsweise Newsom unmittelbar entscheiden konnte. Aus der Zahl in der Stellungnahme ergibt sich eher ein Verhältnis von 70 zu 30. Es handelt sich um eine Berechnung aus dem Dokument und der angekündigten Gesamtzahl, nicht um eine abweichende Schätzung eines anderen Mediums.⁠7⁠8

Artikel V, Abschnitt 8(a) der kalifornischen Verfassung schränkt die Begnadigungsbefugnis eines Gouverneurs für Personen ein, die zweimal wegen eines Verbrechens verurteilt wurden. Eine Begnadigung oder Strafumwandlung setzt eine Empfehlung voraus, die von der Mehrheit der Richter am Obersten Gerichtshof des Bundesstaats unterstützt wird – vier der sieben. Das Gericht wandelt die Strafe nicht selbst um; seine Empfehlung ermöglicht es dem Gouverneur, dies zu tun.⁠67⁠8

Die zusätzlichen Verurteilungen können vor einem Todesurteil erfolgt sein oder auf Verbrechen zurückgehen, die während des Wartens auf die Hinrichtung begangen wurden. Eine befürwortende Empfehlung ist nicht automatisch: Das Gericht lehnte 2018 zehn von Gouverneur Jerry Brown eingereichte Begnadigungsfälle ab, gegen Ende seiner Amtszeit. Diese Vorgeschichte sagt den Ausgang hier nicht voraus, schließt aber aus, die gerichtliche Prüfung als bloße Formalität zu behandeln.⁠7

Die öffentliche Ankündigung vom 5. November steht fest. Ein unabhängig bestätigtes Datum der Einreichung oder des Eingangs, daraus resultierende Empfehlungen des Gerichts und der Abschluss aller erforderlichen Strafumwandlungsurkunden sind hingegen nicht belegt. Newsom hat eine folgenreiche Entscheidung getroffen; ihre Umsetzung ist noch nicht abgeschlossen.⁠8⁠9

Ein geändertes Urteil, keine Freilassung

Für alle, deren Strafumwandlung wirksam wird, wäre die Strafe lebenslange Haft ohne Bewährung. Dies ist weder eine Begnadigung noch die Feststellung der Unschuld. Die Verurteilungen blieben bestehen, die Gefangenen blieben in Haft, und diese Maßnahme würde ihnen keine Möglichkeit auf Bewährung eröffnen. Newsom bezeichnet dies als die härteste Strafe, die er im Rahmen seiner Begnadigungsbefugnis verhängen kann.⁠3

Damit ist der Vorschlag mehr als eine weitere Pause. Am 13. März 2019 stoppte Newsom Hinrichtungen, zog das Protokoll für tödliche Injektionen zurück und ordnete die Schließung der Hinrichtungskammer in San Quentin an. Das Moratorium ersetzte keine Todesurteile und ließ keine Gefangenen frei. Eine Strafumwandlung würde das Urteil ändern, auf dessen Grundlage eine Person weiterhin inhaftiert ist, auch wenn unter dem geltenden Moratorium keine Hinrichtung unmittelbar bevorsteht.⁠69⁠8

Kaliforniens letzte Hinrichtung war die tödliche Injektion von Clarence Ray Allen am 17. Januar 2006. Seit 1978 hat der Bundesstaat 13 Hinrichtungen vollstreckt. Allen war 76 Jahre alt und hatte 23 Jahre im Todestrakt verbracht; einige der derzeit zum Tode Verurteilten sind in ihren 80ern und 90ern. Der Vorschlag betrifft Menschen, die seit Jahrzehnten mit Todesurteilen leben.⁠6⁠7

Die Todesstrafe würde dadurch nicht abgeschafft. Staatsanwälte könnten weiterhin neue Todesurteile beantragen; Geschworene und Gerichte behielten ihre Aufgaben. Die Wähler lehnten eine Abschaffung 2012 und erneut 2016 ab; damals stimmten sie auch knapp für eine Maßnahme, die Verfahren zur Todesstrafe beschleunigen sollte. Newsom nutzt seine Begnadigungsbefugnis, um bestehende Urteile zu ändern, nicht das Recht für künftige Fälle.⁠3

Ich weiß, dass wir in unserem unvollkommenen Rechtssystem keine Menschen hinrichten können, ohne unseren Grundwerten untreu zu werden, zu denen vor allem Gerechtigkeit und menschlicher Anstand gehören.

Gavin Newsom 46

Sein Argument ist grundsätzlich, nicht die Behauptung, jeder Empfänger sei zu Unrecht verurteilt worden oder verdiene besondere Nachsicht. Er sagt, staatlich sanktioniertes Töten stehe im Widerspruch zu Kaliforniens Werten und das System könne nicht gerecht angewandt werden. Er räumt ein, dass die Wähler für den Erhalt der Strafe gestimmt haben, argumentiert aber, dass dieselbe Verfassung Gouverneuren auch die Befugnis zur Begnadigung verleiht.⁠46⁠7

Auch ohne Hinrichtungen beansprucht das System weiterhin öffentliche Mittel. Eine Schätzung des Habeas Corpus Resource Center aus dem Jahr 2025 bezifferte die jährlichen Ausgaben für automatische Rechtsmittelverfahren in Kapitalfällen und Habeas-Corpus-Anträge auf mehr als 200 Millionen Dollar. Schätzungen zufolge entfallen etwa ein Viertel der Arbeit des Obersten Gerichtshofs des Bundesstaats auf Rechtsmittelverfahren in Todesstrafenfällen. Strafumwandlungen könnten die Kosten für Verfahren in Kapitalfällen senken, doch diese Zahlen sind keine Prognose möglicher Einsparungen: Die Inhaftierung würde fortgesetzt, und anhängige Verfahren würden nicht alle automatisch entfallen.⁠7

Angehörige sprechen nicht mit einer Stimme

Eine allgemeingültige Entscheidung umfasst zwangsläufig auch Fälle, deren Brutalität für die Einwände der Angehörigen zentral bleibt. Zu den möglichen Empfängern zählen Charles Ng, der wegen der Ermordung von sechs Männern, drei Frauen und zwei kleinen Jungen in Nordkalifornien 1984 und 1985 verurteilt wurde; Richard Allen Davis, der 1993 die zwölfjährige Polly Klaas entführte und ermordete; sowie Christopher Cheary, der wegen Mordes, Vergewaltigung und Folter an der dreijährigen Tochter seiner Freundin, Sophia Acosta, verurteilt wurde. Ihre Einbeziehung ergibt sich aus der Reichweite des Vorschlags, nicht aus einer angekündigten Neubewertung dieser Verbrechen.⁠7

Bethany Webb betrachtet das langwierige Verfahren zur Todesstrafe selbst als eine Quelle des Leids. Ihre Schwester Laura gehörte zu den acht Menschen, die bei dem Massenschusswaffenangriff in Seal Beach 2011 getötet wurden; ihre Mutter wurde angeschossen und schwer verletzt. Webb weist das Versprechen zurück, die Hinrichtung eines Täters könne den Verlust einer Familie wiedergutmachen. „Das ganze System ist für die Angehörigen eine brutale Belastung“, sagte sie der Los Angeles Times.⁠7

Sandy Friend kommt zum gegenteiligen Schluss. Ihr achtjähriger Sohn Michael Lyons wurde 1996 entführt und ermordet. „Das ist völliger Respektlosigkeit gegenüber den Opfern. Es ist ein Schlag ins Gesicht“, sagte sie über die Aufhebung der Todesurteile. Keine der beiden Frauen spricht für alle trauernden Familien. Dieselbe Entscheidung kann eine Familie von weiteren Verfahren zur Todesstrafe entlasten und einer anderen die Strafe nehmen, die sie für gerecht hielt.⁠7

Newsom räumt ein, dass seine Entscheidung schmerzliche Erinnerungen und Wut wachrufen und einigen Kaliforniern wehtun wird. Er bezeichnet sie als eine der schwierigsten Entscheidungen seiner Amtszeit als Gouverneur und übernimmt Verantwortung für ihre Folgen. Sein angestrebtes Ergebnis ist lebenslange Inhaftierung; die Aufmerksamkeit soll dem Gedenken an die Opfer gelten, nicht der Hinrichtung der Täter.⁠5⁠46

Ein separates Gerichtsverfahren könnte über die Begnadigungen hinausgehen. Der staatliche Pflichtverteidiger focht 2024 das kalifornische System der Todesstrafe an und machte anhaltende rassistische Ungleichheiten geltend. In diesem Frühjahr forderte der Oberste Gerichtshof den Generalstaatsanwalt auf, zu erklären, warum die Strafe nicht für verfassungswidrig erklärt werden sollte. Generalstaatsanwalt Rob Bonta schrieb im August, Belege für weitverbreitete Ungleichheiten könnten ein verfassungsrechtlich untragbares Risiko willkürlicher Bestrafung aufzeigen. In diesem Fall geht es um das Gesetz selbst, nicht um ein Urteil zu Newsoms Begnadigungsanträgen.⁠7

Bei diesem Vorschlag ist die unmittelbare Prüfung enger gefasst und zeitlich begrenzt. Newsoms Amtszeit endet im Januar 2027. Um die 382 von einer gerichtlichen Empfehlung abhängigen Strafumwandlungen selbst abzuschließen, benötigt er die erforderlichen Empfehlungen und muss die Begnadigungen dann noch während seiner Amtszeit aussprechen. Ein Datum für eine Gerichtsentscheidung steht nicht fest. Die nächste bedeutsame Entwicklung ist keine weitere Erklärung gegen Hinrichtungen, sondern die rechtliche Maßnahme, die seine Entscheidung wirksam machen würde.⁠7⁠8

Quellen40

Von den hier zitierten Quellen veröffentlichte LEADERSHIP Newspapers zuerst, 6 Tage vor der Ausstrahlung dieses Berichts. 21 weitere Medien folgten.

6 ältere Beiträge als Hintergrund gelesen.17 Medien ohne Datumsangabe:documentcloud.orgthemarshallproject.orgUnnamed channelACLU of Northern CaliforniaAmnesty International USAapnews.com

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71 Quellen aus 40 Medien· Meistzitierte zuerst

Wie ausgestrahlt
  1. Gavin Newsom wants to replace all 548 death sentences in California with life without parole.
  2. The prisoners would remain imprisoned, but their death sentences would be permanently replaced, going beyond the existing halt on executions. Can Newsom secure the court recommendations needed for hundreds of these cases before his term ends?
  3. Newsom announced his decision on November fifth, 2026. He's seeking the same punishment for everyone currently condemned. The legal process is still underway, and we don't yet know how many individual commutations have taken effect.
  4. Newsom's public decision starts a process that still requires court action for most recipients. His request to the justices covers people convicted of more than one felony. A court recommendation would allow him to grant their clemency.
  5. The governor's explanatory statement identifies 382 people in that group. Matching that figure against the announced total changes the picture of how much Newsom can do on his own.
  6. Newsom needs court recommendations for 382 people, or 69.7 percent of the total. The remaining 166 account for 30.3 percent. That's roughly a seventy-thirty split, correcting the earlier sixty-forty description. Both groups are proposed recipients.
  7. California's Constitution limits a governor's clemency power when someone has been convicted of two felonies. Those convictions can include crimes before the death sentence, or additional crimes committed while awaiting execution.
  8. The Supreme Court rejected ten clemency cases submitted by Governor Jerry Brown in 2018, near the end of his term. That history shows why Newsom can't simply count on receiving the recommendations he needs.
  9. Four of the court's seven justices must agree to recommend clemency in these cases. Newsom would then have to grant each commutation. Once effective, it would replace the death sentence with life imprisonment without the possibility of parole.
  10. The recipients would remain convicted and imprisoned for life, with no parole opportunity through this action. Newsom calls that the most severe punishment he can impose through clemency. He argues that the state should refuse to execute people even for brutal crimes.
  11. Newsom says state-sanctioned killing conflicts with California's values. He calls the death-penalty system a failure, challenges its fairness and points to the consequences of mistakes. His decision applies across the current condemned population, without selecting particular prisoners for special leniency.
  12. California prosecutors could still seek new death sentences under the law that remains in force. Newsom acknowledges that voters have repeatedly chosen to retain capital punishment. He argues that the same Constitution gives governors the power to grant clemency.
  13. Voters rejected repeal in 2012 and again in 2016. In that second election, they narrowly approved a measure intended to speed death-penalty proceedings. Newsom's proposal would change existing sentences while leaving prosecutors, juries and courts their roles in future cases.
  14. California has carried out 13 executions since 1978. The last was Clarence Ray Allen's lethal injection on January seventeenth, 2006. He was 76 and had spent 23 years on death row. His appeals cost the state more than 750,000 dollars.
  15. Newsom halted executions in March 2019, withdrew the lethal-injection protocol and closed San Quentin's execution chamber. That pause left death sentences intact. An effective commutation would replace the sentence itself, even though executions are already halted.
  16. The chamber was later taken down. All but a handful of the remaining condemned prisoners moved from segregated housing at San Quentin to other facilities. The prison is now called San Quentin Rehabilitation Center. Death row increasingly describes a sentence, rather than one shared location.
  17. Capital appeals and petitions challenging imprisonment cost an estimated more than 200 million dollars a year. Death-penalty appeals account for about a quarter of the state Supreme Court's work. Taxpayers fund defense lawyers, prosecutors and the courts administering years of litigation.
  18. Commutations could reduce capital-litigation costs, but nobody has put a reliable savings total on this proposal. Imprisonment would continue, and pending proceedings wouldn't all automatically disappear. Some condemned prisoners are now in their eighties and nineties, after decades under death sentences.
  19. Potential recipients include Charles Ng, convicted of killing six men, three women and two infant boys in Northern California in 1984 and 1985. They also include Richard Allen Davis, who abducted and murdered twelve-year-old Polly Klaas of Petaluma in 1993.
  20. Christopher Cheary is also covered. He was convicted of murdering, raping and torturing his girlfriend's three-year-old daughter, Sophia Acosta, in Tulare County. The universal proposal reaches these cases because it covers every current death sentence. Their convictions would remain in place.
  21. Bethany Webb's sister Laura was among eight people killed in the 2011 Seal Beach mass shooting. Their mother was shot and badly injured. Webb rejects the promise that execution will repair a family's loss and calls the prolonged capital process brutalizing.
  22. Sandy Friend sees removal of a death sentence as a betrayal. Her eight-year-old son, Michael Lyons, was abducted and murdered in 1996. She said, “It's total disrespect for the victims. It's a slap in the face.” Families carry different expectations of what justice should deliver.
  23. Newsom acknowledges that his decision will revive painful memories and anger and hurt some Californians. He calls it among the hardest decisions of his governorship. He says he accepts responsibility for its impact and wants the victims remembered while offenders remain imprisoned for life.
  24. A separate constitutional challenge could reach California's death-penalty law itself. The state public defender sued in 2024, alleging persistent racial disparities. This spring, the Supreme Court required the attorney general to explain why capital punishment should survive that challenge.
  25. Attorney General Rob Bonta said in August that evidence of pervasive racial disparities could reveal a constitutionally intolerable risk of arbitrary punishment. That lawsuit proceeds separately from Newsom's request for clemency recommendations.
  26. Court action on the 382 clemency requests is still pending. Newsom's term ends in January 2027, after eight years in office. To complete those commutations himself, he needs the court's recommendations and must issue the final grants while he's still governor.

Übersetzung aktualisiert:

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