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Katastrophen · Hochwasser am St. Johns River

Der St. Johns River steigt nahe Geneva weiter, während sich die Prognose für den Höchststand auf Montag verschiebt

Der Messwert vom Mittwochmorgen lag nahe Geneva einen halben Fuß über dem Hochwasserstand. Die überarbeitete Prognose erwartet den höheren Wasserstand nun am Montag, nahe einem Grenzwert für stärkere Überschwemmungen von Häusern und unpassierbare Straßen.

Verfasst 4 Min. Lesezeit · 17 Quellen

Video in der Originalsprache

Aus dem englischen Original übersetzt.

Der Anstieg des St. Johns River nahe Geneva bedeutet, dass länger auf höheres Wasser gewartet werden muss – die Gefahr ist nicht vorüber. Nachdem starke Regenfälle diesen Flussabschnitt über den Hochwasserstand steigen ließen, verlegte die Prognose vom Mittwochmorgen den erwarteten Höchststand auf Anfang nächster Woche – etwas niedriger als in der vorherigen Prognose, aber weiterhin nahe einem Pegel, der mit deutlich stärkeren Überschwemmungen von Häusern und dem Verlust der Straßenzufahrt verbunden ist.⁠1⁠6

Der Fluss oberhalb des Lake Harney im Seminole County in Florida stand am Mittwoch, dem 4. November, um 8:30 Uhr EST bei 8.5 Fuß. Damit lag er einen halben Fuß über dem Hochwasserstand von 8.0 Fuß. Das Büro des National Weather Service in Melbourne meldete zu diesem Zeitpunkt leichtes Hochwasser und prognostizierte für die folgenden Tage mäßiges Hochwasser. Dies ist eine Beobachtung am Morgen, kein bestätigter Messwert vom Abend oder in Echtzeit.⁠6

8.5 FußAm Mittwoch um 8:30 Uhr EST gemessen 67
9.8 FußPrognose für Montagmorgen 67
10.0 FußStärkere Überschwemmungen von Häusern und unpassierbare Straßen 67

Die jüngste bestätigte Prognose sagt für Montagmorgen, den 9. November, einen Pegel von 9.8 Fuß voraus; danach sind weitere Anstiege möglich. Damit liegt der prognostizierte Wasserstand nur 0.2 Fuß unter dem in der Warnung genannten Auswirkungsgrenzwert von 10 Fuß. Daraus folgt nicht, dass der Fluss 10 Fuß erreichen wird; ebenso wenig ist damit belegt, dass der Anstieg am Montagmorgen endet.⁠6

Ein späterer Ausblick, keine Entwarnung

Die Veränderung zwischen den beiden Warnungen betrifft den Zeitpunkt stärker als den Pegel. Das Bulletin vom Dienstag, herausgegeben am 3. November um 21:02 Uhr EST, prognostizierte für Sonntagabend, den 8. November, 9.9 Fuß. Das Bulletin vom Mittwoch um 9:41 Uhr ersetzte diese Prognose durch 9.8 Fuß am Montagmorgen – ein Zehntel Fuß niedriger, wobei der erwartete Höchststand später eintreten soll. In der Warnung steht „Montagmorgen“, ohne das Kalenderdatum anzugeben; in diesem datierten Bulletin ist damit der 9. November gemeint.⁠1⁠6

Der niedrigere Wert sollte nicht als endgültig feststehender Höchststand verstanden werden. Die Warnung vom Mittwoch lässt ausdrücklich weitere Anstiege nach Montagmorgen zu und besagt, dass gegen Ende des Wochenendes bis Anfang nächster Woche Pegel nahe dem großen Hochwasserstand möglich sind. Das ist ein Ausblick auf eine mögliche Verschärfung, keine Erklärung, dass großes Hochwasser bereits begonnen hat.⁠7

Die Messwerte zeigen, dass der Fluss weiterhin stieg. Von 8.3 Fuß am Dienstag um 20:30 Uhr stieg er bis Mittwoch um 8:30 Uhr auf 8.5 Fuß – ein Anstieg von 0.2 Fuß in 12 Stunden. Beide Messwerte waren außerdem jeweils die höchsten Werte im vorausgehenden 24-Stunden-Zeitraum. Diese überlappenden Zeiträume sind keine getrennten Tagesdurchschnittswerte, und aus den beiden Messungen lässt sich keine gleichbleibende Rate ableiten, die sich einfach bis zum Wochenende fortschreiben ließe.⁠1⁠6

Alle diese Messwerte und Schwellenwerte beziehen sich auf den St. Johns River oberhalb des Lake Harney nahe Geneva. In der Warnung wird außerdem ein Uferhochwasserstand von 6.0 Fuß und ein Hochwasserstand von 8.0 Fuß angegeben. Das sind unterschiedliche Marken; am Mittwochmorgen hatte der Wasserstand beide überschritten.⁠6

Auch der Verlust der Erreichbarkeit ist ein Risiko

Für Menschen in tiefliegenden Häusern ist nicht allein der Pegelstand entscheidend. Die Warnung beschreibt einen Punkt, ab dem die Überschwemmungen in Wohngebieten deutlich schwerwiegender werden und die Straßen, die dorthin führen, unpassierbar werden. Bei 10 Fuß ist die Beschreibung der Auswirkungen durch den Weather Service eindeutig:⁠6

Überschwemmungen von Häusern in tiefliegenden Gebieten werden deutlich schwerwiegender. Viele Nebenstraßen sind unpassierbar, sodass die Zufahrt zu Häusern eingeschränkt ist.

National Weather Service Melbourne 6

Das ist eine bedingte Beschreibung dessen, was bei diesem Pegelstand geschieht – kein bestätigter Bericht, dass genau diese Häuser überflutet wurden oder diese Straßen bereits gesperrt sind. Die verfügbaren Warnungen enthalten weder eine Zahl betroffener Häuser noch eine Liste gesperrter Straßen. Dieser Unterschied ist wichtig: Für die Bewohner besteht eine prognostizierte Gefahr sowohl für ihre Unterkunft als auch für die Erreichbarkeit, doch die Belege rechtfertigen es nicht, aus dieser Gefahr eine Schadensbilanz zu machen.⁠1⁠6

Auch zum Status der Warnung später am Mittwoch lässt sich nur eingeschränkt etwas sagen. Das Bulletin vom Morgen galt weiterhin „bis auf Weiteres“, doch die verfügbaren Ablaufzeitangaben widersprechen einander. In den Einträgen von Stormstation247 und WarningVector wurde als Endzeit der 4. November um 23 Uhr EST genannt; die neueren Warnungsmetadaten des NWS gaben den 5. November um 23 Uhr EST an. Diese Einträge belegen keine ausdrückliche Aufhebung, und der Wortlaut am Morgen bestätigt für sich genommen nicht unabhängig, dass die Warnung am Abend noch in Kraft war.⁠2⁠4⁠12

Die nächste Meldung war für Mittwoch, den 4. November, um 23 Uhr EST angesetzt. Diese Aktualisierung wäre die nächste angekündigte Gelegenheit für eine aktuellere Beobachtung, eine Klärung des Warnungsstatus und Informationen dazu, ob sich die Prognose auf den Auswirkungspegel von 10 Fuß zu oder von ihm weg bewegte. Hier ist weder ein späterer Messwert noch eine Aufhebung belegt.⁠6

Die unmittelbaren Sicherheitshinweise hängen nicht davon ab, ob der Wasserstand um einen Bruchteil eines Fußes variiert: Fahren Sie nicht durch überflutete Gebiete oder um Absperrungen herum und seien Sie vorsichtig, wenn Sie in Ufernähe gehen. Die Prognose wurde zeitlich nach hinten verschoben, doch die zentrale Sorge bleibt, ob steigendes Wasser die Nutzung tiefliegender Häuser erschwert – und ob sie schwerer zu erreichen oder zu verlassen sind.⁠6

Quellen10

Von den hier zitierten Quellen veröffentlichte National Weather Service zuerst, 34 Stunden vor der Ausstrahlung dieses Berichts. 3 weitere Medien folgten.

6 Medien ohne Datumsangabe:NOAAUSGSAir Sports NetArizona Water Observatoryforth.newsStorm Station 247

Alle Quellen nach Medium

17 Quellen aus 10 Medien· Meistzitierte zuerst

Wie ausgestrahlt
  1. The St. Johns River climbed half a foot above flood stage.
  2. The forecast brings it close to a level where flooding worsens for low-lying homes and roads become impassable. Residents along this reach face rising water into early next week.
  3. Will the river reach the point where more significant flooding threatens homes and cuts off road access?
  4. Heavy rainfall pushed the river higher near Geneva, in Florida's Seminole County. The affected stretch is the St. Johns above Lake Harney. The measurements and flood thresholds here apply to that reach of the river.
  5. The river measured 8.5 feet at eight-thirty Wednesday morning, November fourth. Flood stage here is 8.0 feet. That puts the observation half a foot above the flooding threshold. Minor flooding was occurring, with moderate flooding forecast.
  6. That measurement describes Wednesday morning's conditions. A fresher reading hasn't been confirmed, so it doesn't tell us how high the water stands this evening.
  7. The river rose from 8.3 feet Tuesday evening to 8.5 feet Wednesday morning, a gain of 0.2 feet in twelve hours. Each observation was also the highest reading in its preceding twenty-four-hour period.
  8. The warning lists bankfull stage at 6.0 feet and flood stage at 8.0 feet. Those are separate markers. Wednesday's water level had passed both, and the forecast called for it to keep climbing over the next few days.
  9. The earlier forecast put the river at 9.9 feet Sunday evening. Wednesday's revision calls for 9.8 feet Monday morning, November ninth. That's a tenth of a foot lower, with the expected high-water level shifted into early next week.
  10. The river could rise farther after Monday morning. The outlook also allows for water approaching major flood stage late this weekend into early next week. Monday's forecast level therefore leaves open how high the river will ultimately rise.
  11. At ten feet, flooding of low-lying homes would become more significant, and many secondary roads would be impassable. That could limit people's access to their homes. These are the expected consequences at that level; those particular impacts haven't been confirmed.
  12. The Monday forecast is 0.2 feet below that impact level. Further rises could close that gap, but the forecast doesn't yet say the river will reach ten feet.
  13. The morning bulletin continued the warning until further notice. Its expiration fields conflict, and the warning's live evening status isn't clear. The next statement was scheduled for eleven tonight, when residents could get a newer observation and forecast.
  14. Motorists should stay out of flooded areas and never drive around barricades. People walking near riverbanks should use caution. The rising water threatens both low-lying homes and the roads people depend on to reach them.

Übersetzung aktualisiert:

Kürzlich ausgestrahlt