Justiz · Anklagepunkte im Bestattungsinstitut
Drei nach mutmaßlichem Eingriff an Leichnam in Bestattungsinstitut in Browns Plains in Untersuchungshaft
Aus einer privaten Abschiednahme der Familie bei Swanborough Funerals wurden polizeiliche Ermittlungen. Drei Beschuldigte befinden sich in Untersuchungshaft, doch die Vorwürfe gegen sie sind weiterhin unbewiesen.
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Video in der Originalsprache
Aus dem englischen Original übersetzt.
Eine private Abschiednahme von einem verstorbenen Familienmitglied endete damit, dass die Polizei bei Swanborough Funerals eintraf und die Inhaberin ihre Aufmerksamkeit der Versorgung des Verstorbenen zuwandte. Esther Swanborough sagte, das Erlebnis habe sie emotional mitgenommen: Aus einem Gespräch über die Bestattung war in ihrem Bestattungsinstitut in Browns Plains südlich von Brisbane eine strafrechtliche Ermittlung geworden.1
Seitdem befinden sich drei Personen wegen des mutmaßlichen Eingriffs am Körper des Mannes in Untersuchungshaft. Brian Christian Wong, Cassandra Hunter und Changmin Koo erschienen am 7. November vor dem Magistrates Court in Brisbane; jedem werden drei Anklagepunkte zur Last gelegt. Keiner beantragte eine Freilassung gegen Kaution, und die Verfahren wurden vertagt. Das mutmaßliche Verhalten ist vor Gericht nicht bewiesen worden.12
Die Unterscheidung ist wichtig: Untersuchungshaft ist keine Feststellung der Schuld, und das Ausbleiben eines Kautionsantrags ist nicht dasselbe wie ein strittiger Antrag, den ein Magistrat abgelehnt hat. Die Staatsanwaltschaft muss weiterhin belegen, was geschehen ist, wie die einzelnen Beschuldigten daran beteiligt waren und welche Absicht ihnen vorgeworfen wird.
Wie aus der Abschiednahme Ermittlungen wurden
Laut dem von ABC wiedergegebenen Polizeibericht kamen zwei Männer und eine Frau am 6. November gegen 13 Uhr zu Swanborough Funerals, nachdem sie vereinbart hatten, den Leichnam eines ihnen bekannten Mannes zu sehen. Die Polizei wirft der Gruppe vor, mit Scheren, Skalpellen und Klingen eingetreten zu sein, um einem Leichnam Verletzungen zuzufügen.1
Die Polizei wirft einem der Männer vor, den Leichnam misshandelt zu haben und vor dem Eintreffen der Beamten gegangen zu sein. Der andere Mann und die Frau wurden im Bestattungsinstitut festgenommen. Gegen 18:30 Uhr nahm die Polizei einen weiteren Mann in einem Wohnhaus in Browns Plains fest. Aus den verfügbaren Berichten geht nicht hervor, welcher der beiden namentlich genannten männlichen Beschuldigten dort festgenommen wurde.1
Swanboroughs Bericht gibt dem Besuch einen konkreteren familiären Hintergrund. Sie sagte ABC, Wong sei mit zwei weiteren Angehörigen gekommen, um die Bestattung seines Vaters zu besprechen, und habe ein „tiefes Bedürfnis“ geäußert, ihn zu sehen. Diese Beschreibung der Verwandtschaftsverhältnisse stammt von der Inhaberin des Bestattungsinstituts und ist keine gerichtliche Feststellung.1
Ein Bestatter bereitete den Leichnam des Mannes vor, bevor die Besucher den privaten Abschiedsraum betraten, sagte Swanborough. Anschließend hätten sie sie gebeten, sie wegen „kultureller Praktiken“ allein zu lassen. Sie bezeichnete dies als „keine ungewöhnliche Bitte“.1
Als sie zurückkam, sagte sie, habe sie erkannt, dass „etwas ganz anderes vor sich ging“, und gesehen, dass „Handschuhe weggelegt wurden“. Das sind ihre wiedergegebenen Beobachtungen; sie belegen für sich genommen weder den mutmaßlichen Eingriff noch, wer ihn vorgenommen hat oder warum. Auch die Bitte um Privatsphäre belegt nicht, dass eine mutmaßliche Straftat Teil einer kulturellen oder religiösen Praxis war.1
Ich sagte: «Was habt ihr getan?», und da … begann ich, die Dinge zusammenzusetzen, und wir riefen sofort die Polizei.
Nachdem die Polizei gerufen worden war, galt Swanboroughs Aufmerksamkeit, wie sie sagte, der Versorgung des Verstorbenen. Sie beschrieb, wie sehr sie das emotional mitgenommen habe, weil ihr ihre Arbeit in der Bestattungsbranche sehr am Herzen liege. Ihr Bericht stellt die Verantwortung für die Versorgung des Mannes neben die Ermittlungen: Die polizeilichen Ermittlungen beendeten nicht die Pflicht des Bestattungsinstituts, sich um ihn zu kümmern.1
Was die Anklagepunkte belegen – und was nicht
Jedem Beschuldigten werden dieselben drei gemeldeten Anklagepunkte zur Last gelegt: Misshandlung eines Leichnams; Betreten eines Grundstücks mit der Absicht, eine anklagefähige Straftat zu begehen; sowie Bewaffnung in der Absicht, ein Grundstück zu betreten und eine anklagefähige Straftat zu begehen. Eine anklagefähige Straftat ist eine schwere Straftat. Ein späterer Bericht von ABC vom 7. November besagte, dass alle drei Beschuldigten in Untersuchungshaft genommen wurden.12
Die Behauptung zu Scheren, Skalpellen und Klingen ist daher nicht bloß eine Beschreibung von Gegenständen, die angeblich zur Abschiednahme mitgebracht wurden. Sie ist Teil des Vorwurfs der Staatsanwaltschaft zum Zweck des Besuchs. Eine Anklage, die eine Absicht behauptet, beweist diese Absicht jedoch nicht – ebenso wenig beweist die Anklage gegen alle drei Personen, dass jede von ihnen auf dieselbe Weise gehandelt hat.
Queenslands Criminal Code behandelt „Misshandlung von Leichnamen“ in Abschnitt 236. Im Jahr 2017 erhöhte der Bundesstaat die Höchststrafe für unrechtmäßige oder unsittliche Eingriffe an einem Leichnam von zwei auf fünf Jahre. Dies ist allgemeiner rechtlicher Kontext und keine Prognose über das Strafmaß in diesem Fall; aus den verfügbaren Berichten geht nicht hervor, welcher genaue gesetzliche Unterabschnitt jedem Beschuldigten vorgeworfen wird.46
Weitere Anhörungen sollten den Berichten zufolge in der Woche nach dem 7. November stattfinden; genaue Termine und einzelne Verhandlungstermine sind jedoch nicht bestätigt. Bei der letzten gemeldeten Anhörung befanden sich alle drei weiterhin in Untersuchungshaft und warteten auf die nächste Verfahrensphase.2
Die nächsten Gerichtstermine könnten den Zeitplan klären und zeigen, ob einer der Beschuldigten eine Freilassung gegen Kaution beantragt. Im Mittelpunkt stehen jedoch weiterhin Fragen der Beweisführung: Was wurde dem Leichnam angetan, wer war daran beteiligt und mit welcher Absicht? Der Bericht der Inhaberin erklärt, warum sie die Polizei rief. Ob die Vorwürfe gegen die einzelnen Beschuldigten bewiesen werden, müssen die Gerichtsverfahren klären.
Quellen15
Nine.com.au
ABC Queensland
Daily Mail
Brisbane Times
7NEWS
Zotpaper
AAP News
Australia
- +2 weitere Medien
- HeyDay News
1 älterer Beitrag als Hintergrund gelesen.5 Medien ohne Datumsangabe:
Alle Quellen nach Medium
18 Quellen aus 15 Medien· Meistzitierte zuerst
Brisbane Timesbrisbanetimes.com.auZuerst2
Sunshine Coast Councilqld.gov.au2
7NEWS7news.com.au1
19News19news.au1
AAP Newsaap.com.au1
- Zuerst berichtet
- Trio charged after allegedly interfering with corpse
ABC News (Australia)1 Video1
- Zuerst berichtet
- Three charged over alleged body tampering at a funeral home | ABC NEWS · Video
ABC Queenslandabc.net.au1
- Zuerst berichtet
- Three charged over alleged interference with a corpse
acd.com.au1
adelaidenow.com.au1
Australiaeuropesays.com1
Daily Maildailymail.com1
Wie ausgestrahlt
- Three funeral-home visitors face charges of misconduct with a corpse.
- All three are in custody after an alleged incident at Swanborough Funerals in Browns Plains, south of Brisbane. A private family viewing became a police investigation. Prosecutors still have to prove what each person did and intended.
- Brian Christian Wong, Cassandra Hunter and Changmin Koo appeared in Brisbane Magistrates Court on November 7. Each faces three charges arising from the alleged interference with a dead man's body. The alleged conduct hasn't been proven in court.
- The court remanded all three in custody and adjourned their cases. None applied for bail. They'll remain in custody awaiting the next stage of proceedings, with prosecutors still required to prove the allegations against each defendant.
- Police described the accused as two men aged 47 and 38, and a 43-year-old woman. All three face the same set of charges.
- Each is charged with misconduct with a corpse and entering premises intending to commit an indictable offence, meaning a serious criminal offence. The third charge is being armed with intent to enter premises and commit an indictable offence.
- Police allege the group carried scissors, scalpels and blades into the funeral home intending to wound a dead body. They say the two men and woman had arranged to view a man known to them, arriving about 1pm on November 6.
- Police allege one man interfered with the body and fled before officers arrived. They arrested the other man and woman at the funeral home. At about 6:30pm, police arrested another man at a Browns Plains residence. All three appeared in court the next day.
- Funeral-home owner Esther Swanborough said Wong had come to discuss funeral arrangements for his father. She said the two people accompanying him were relatives, and Wong expressed a “deep need” to see his father.
- Swanborough said a mortician prepared the man's body before the visitors entered the private viewing space. They then asked her to leave for what they called “cultural practices”. She described that as “not an unusual request”.
- Swanborough said she returned and realised “something very different was happening”. She said she saw that “gloves were being put away”. Those observations prompted her to challenge the visitors and call police.
- “What have you done?” was how Swanborough described confronting the visitors. She said she began piecing things together and called police straight away. Once police had been called, she focused on caring for the deceased.
- Swanborough said the experience affected her emotionally because she cared deeply about her work in the funeral industry. Staff responsible for the man's care were left dealing with the aftermath of a viewing that had become a criminal investigation.
- Queensland increased the maximum penalty for improper or indecent interference with a body from two years to five years in 2017. The state's Criminal Code addresses that conduct under its provision on misconduct with regard to corpses.
- Further hearings were due the following week, with exact dates yet to be announced. The prosecution still has to prove the alleged interference, each defendant's involvement and their intent. At the November 7 hearing, all three were remanded in custody.
Übersetzung aktualisiert:





