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Katastrophen · Ermittlungen zum LearjetFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2

Bergung des Learjets in Florida schreitet voran, doch der Bruch des Hecks lässt die Ursache ungeklärt

Alle neun Menschen an Bord kamen ums Leben, und Hunderte Anwohner in der Nähe waren von Vertreibung betroffen. Die Ermittler haben einen Triebwerksabschnitt geborgen, doch die kilometerweit entfernt gefundenen Heckfragmente lassen die entscheidende Abfolge der Unfallursache ungeklärt.

Verfasst 7 Min. Lesezeit · 259 Quellen

Video in der Originalsprache

Aus dem englischen Original übersetzt.

Was sich seit unserem letzten Bericht geändert hat

6 Tage später

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Alle neun Menschen an Bord kamen ums Leben, und Hunderte Anwohner in der Nähe waren von Vertreibung betroffen. Die Ermittler haben einen Triebwerksabschnitt geborgen, doch die kilometerweit entfernt gefundenen Heckfragmente lassen die entscheidende Abfolge der Unfallursache ungeklärt.

Stephanie Platts und ihre Familie entkamen den Flammen und brennenden Trümmern, die ihr Grundstück erreichten, als ein Learjet nahe Greenacres in Florida abstürzte. Ihr Haus, sagte sie, habe nicht überlebt. In einem Bericht vom 5. November hielt sich Platts vorübergehend im Greenacres Community Center auf und erhielt Unterstützung von Catholic Charities der Diözese Palm Beach. Sie schilderte, wie sie sich am Fuß verbrannte, als ihre Familie floh. Den Absturzort lebend zu verlassen, brachte sie vor einen weiteren Notfall: Sie mussten eine Unterkunft finden.⁠8

Ermittler haben nun einen Teil des Wracks erreicht, der unter dem verwüsteten Abschnitt des Military Trail begraben lag. Laut dem Update des National Transportation Safety Board vom 5. November bargen die Teams bei den Ausgrabungsarbeiten einen Teil eines Triebwerks. An anderer Stelle gefundene Teile einer Höhenruderfläche, Kilometer vom Einschlagkrater entfernt, belegen, dass das Flugzeug bereits vor dem Aufprall auseinanderbrach. Keine der beiden Entdeckungen erklärt bislang, wodurch der Notfall ausgelöst wurde.⁠224⁠10

In unserer Sendung vom 1. November berichteten wir, dass ein Learjet 60 mit neun Menschen an Bord nahe Cresthaven abgestürzt war, konnten ihren Zustand aber nicht feststellen. Inzwischen ist bestätigt, dass alle neun ums Leben kamen: zwei Besatzungsmitglieder und sieben Passagiere, darunter zwei kleine Kinder. Verkehrsminister Sean Duffy bestätigte den tödlichen Ausgang.⁠41⁠24⁠13

9Todesopfer an Bord 24
1.3–3.8 milesEntfernung der geborgenen Höhenruderfragmente 10
400–600Geschätzte Zahl der vertriebenen Anwohner 255

Der Jet stürzte am Sonntag, dem 1. November 2026, kurz vor 13 Uhr entlang des Military Trail nahe Greenacres und Cresthaven im Palm Beach County ab. Er war vom Austin-Bergstrom International Airport zum North Eleuthera Airport auf den Bahamas unterwegs. Das NTSB bezeichnet Aurora Aviation, firmierend als Upper Jet, als Betreiber und teilt mit, dass das Flugzeug unterwegs Radar- und Funkkontakt verlor. Die Behörde leitet die Ermittlungen, unterstützt von der FAA.⁠26⁠224

Die Teile belegen nicht die Abfolge

Die Bergung des Triebwerks markiert den Zugang zu Wrackteilen, die schwer zu erreichen waren, nicht die Entdeckung eines Triebwerksausfalls. Regen und Wasser im Einschlagkrater erschwerten die Arbeiten; die Teams mussten das Wasser abpumpen und Gefahren beseitigen, bevor sie mit den Ausgrabungen beginnen konnten. Die Grabungen begannen am späten 4. November – drei Kalendertage nach dem Absturz – und wurden am folgenden Tag fortgesetzt. In diesem Zeitraum herrschte nicht drei Tage lang Untätigkeit. Die geborgenen Wrackteile werden zur Untersuchung an einen gesicherten Ort gebracht.⁠5⁠224

Die deutlichsten Belege für eine Trennung vor dem Aufprall stammen von außerhalb des Kraters. Die Ermittler bargen den größten Teil des linken Höhenruders in drei Teilen, die zwischen 1.3 und 3.8 miles entfernt gefunden worden waren. Ein Höhenruder ist eine bewegliche Fläche am Heck, die dabei hilft, die Auf- und Abwärtsbewegung der Flugzeugnase zu steuern. NTSB-Mitglied Tom Chapman sagte, die Entfernung belege, dass sich die Teile lösten, bevor der Jet auf dem Boden aufschlug. Sie belegt nicht, dass sich das gesamte Heck löste.⁠10

Zwei sehr unterschiedliche Abläufe bleiben möglich. Der Verlust des Höhenruders könnte dazu geführt haben, dass das Flugzeug die Kontrolle verlor. Oder Kräfte, die auf ein bereits unkontrolliert sinkendes Flugzeug einwirkten, könnten die Fläche abgerissen haben. Die Ermittler haben weder festgestellt, was davon geschah, noch genau, wann sich das Höhenruder während des Notfalls löste. Der Unterschied ist grundlegend: Schäden können die Ursache eines Unfalls sein oder belegen, was das Flugzeug erlebte, nachdem etwas anderes schiefgegangen war.⁠10⁠15

Der frühere NTSB-Ermittler Greg Feith brachte die Theorie vor, strukturelle Überlastung und Steuereingaben der Piloten bei einem Rettungsversuch könnten die Trennung erklären. Das ist eine externe Theorie, keine Feststellung der ermittelnden Behörde. Die Meldung der Besatzung über überhöhte Geschwindigkeit macht es relevant, diese Kräfte zu untersuchen; sie belegt jedoch keinen Pilotenfehler.⁠17

Die Abfolge der Funkmeldungen lässt den Ermittlern einen Notfall, der sich in Sekunden abspielte. Gegen 12:47 Uhr meldete die Besatzung in etwa 35.000 Fuß Höhe leichte Klareisbildung und mäßige Turbulenzen sowie Höhenabweichungen von ungefähr 700 Fuß. Anschließend meldete sie Niederschlag und bat um einen Steigflug auf 37.000 Fuß. Weniger als 30 Sekunden nach der Freigabe hieß es in einer Meldung, das Flugzeug sinke, gefolgt von einem Mayday-Ruf. Eine weitere Meldung sprach von überhöhter Geschwindigkeit und Sinkflug; die übrigen Worte waren unverständlich.⁠23

Eine frühere Warnung des Fluglotsen vor mäßigem Niederschlag in der Nähe erfolgte, als sich der Jet in etwa 41.000 Fuß Höhe befand – in einer anderen Flugphase, nicht als abweichende Messung der späteren Flughöhe. Das Wetter steht im Mittelpunkt der Ermittlungen, doch die Meldungen der Besatzung über Eis, Turbulenzen und Niederschlag sind für sich genommen keine Feststellung zur Unfallursache. Die Ermittler hatten nicht festgestellt, ob der Jet durch ein aktives Gewitter flog.⁠5⁠153

Auch Beschreibungen des Sinkflugs müssen in ihren jeweiligen Kategorien bleiben. CBC berichtete über Funksprüche, in denen Sinkraten von 10.000 und 20.000 Fuß pro Minute genannt wurden; India Today nannte 22.000. Andere Berichte bezifferten die Raten auf über 30.000, während eine Schätzung anhand der Flugverfolgung einen Höhenverlust von 27.000 Fuß in einer Minute angab. Dabei kann es um verschiedene Zeitpunkte oder Messmethoden gehen. Die Angaben belegen einen sehr schnellen Sinkflug, aber keine einheitliche Rekonstruktion, die sich durch Zusammenführen der Zahlen erstellen ließe.⁠24⁠1⁠15⁠63

Laut Berichten vom 6. November hatten die Ermittler den Cockpit Voice Recorder nicht gefunden und konnten nicht bestätigen, dass er an Bord war. Die öffentlich zugängliche Tonaufnahme besteht aus Funkverkehr mit der Flugverkehrskontrolle, nicht aus einer geborgenen Aufzeichnung von Gesprächen im Cockpit, Warnungen oder Steuereingaben. Dadurch bleibt eine erhebliche Lücke beim Verständnis dessen, was die Piloten erlebten.⁠5

Familien und eine Nachbarschaft müssen weiter warten

Der Kapitän war Jeffrey Gregory, allgemein Jeff genannt, 55 Jahre alt. Seine Co-Pilotin war Nathalia Gadelha Filgueiras, 20. Ihre Mutter, Camila Corteleti, identifizierte ihre Tochter und schilderte deren Flugerfahrung; laut Berichten, die sich auf ihre Mutter beriefen, verfügte sie über mehr als 1.300 Flugstunden, nachdem sie mit 17 Jahren den Pilotenschein erworben hatte.⁠145⁠24⁠118

Aviation International News berichtete, dass Gregory über eine uneingeschränkte Musterberechtigung für den Learjet 60 verfügte. Filgueiras hatte eine eingeschränkte Berechtigung, die sie verpflichtete, mit einem vollständig qualifizierten verantwortlichen Piloten wie Gregory zu fliegen. Beide waren zertifizierte Fluglehrer. Ihr Alter und diese Einschränkung belegen für sich genommen weder eine unzulässige Besatzungszuweisung noch erklären sie den Unfall.⁠15

Auf einer Pressekonferenz am 6. November sagte ihr Vater Allan Filgueiras, die Aufzeichnung des Fluglotsenfunks zeige, dass seine Tochter bis zur letzten Minute versucht habe, das Flugzeug unter Kontrolle zu halten. Das ist die Interpretation des Vaters zu den Mitteilungen, keine abgeschlossene Rekonstruktion des Fluges. Zu den Passagieren gehörten der Unternehmer Adam Robinson, seine Frau, ihre beiden kleinen Kinder, die Betreuungsperson der Kinder und zwei Familienfreunde.⁠3⁠143

Auch der Bericht über Verletzungen am Boden hat sich seit den ersten Meldungen geändert. NTSB-Ermittler Timothy Monville nannte einen Mann in einem nahegelegenen Fahrzeug, der eine Beinverletzung erlitten hatte; damit wurden frühe Aussagen, wonach keine Verletzungen am Boden gemeldet worden seien, überholt. Offizielle Stellen meldeten keine Todesopfer am Boden. Platts’ separat gemeldete Fußverbrennung sollte nicht zu dieser Behördenmeldung hinzugerechnet werden, um eine neu bestätigte Gesamtzahl der Verletzten zu konstruieren.⁠23⁠148⁠8

Hunderte Anwohner waren im Gebiet um den Unfallort von Vertreibung betroffen. In frühen Berichten war von etwa 600 Evakuierten die Rede; spätere Berichte schätzten die Zahl der Vertriebenen auf 400–600, während die Bezirksverwaltung etwa 400 angab. Aus diesen ungefähren Zahlen folgt nicht, dass genau 200 Menschen zurückkehrten. Die Behörden bemühten sich um Notunterkünfte, Lebensmittel, Transport, längerfristige Wohnhilfe und Notfallgelder; in den Berichten zur Vertreibung gab es keinen bestätigten Zeitplan für die Rückkehr der Bewohner.⁠257⁠255⁠153

Der Military Trail wurde zunächst in beide Richtungen zwischen Cresthaven Boulevard und 10th Avenue North gesperrt; spätere Beschreibungen erstreckten den betroffenen Abschnitt bis in Richtung Purdy Lane und Alameda Drive. Beschädigte Wasserleitungen und andere Infrastruktur könnten die Straße wochenlang gesperrt halten; einige Schätzungen gingen von mindestens 30 Tagen aus. Ein bestätigtes Datum für die Wiedereröffnung steht nicht fest. Die John I. Leonard High School blieb am 2. November geschlossen, und Dutzende Geschäfte im Sperrgebiet waren Berichten zufolge geschlossen.⁠86⁠45⁠114

Einige Unklarheiten aus unserem ersten Bericht bestehen weiterhin. Der Straßenkorridor belegt keine genaue Adresse des Aufpralls, und unser früherer Verweis auf die Marilyn Drive ist nach wie vor unbestätigt. Cresthaven, Greenacres und andere nahegelegene Ortsnamen bezeichnen denselben Notfall; als Absturzdatum gilt Sonntag, der 1. November, nicht Samstag. Infrastrukturschäden sind dokumentiert, aber eine nach Versorgungsleistungen aufgeschlüsselte Darstellung der Wasser- oder Kanalausfälle fehlt weiterhin.⁠224⁠45

Die Bergung von Beweismitteln reicht über die Straße hinaus. Ana Escobar sagte, ein Metallstück habe ihr Dach durchschlagen und sei in ihrer Küche gelandet; Deputys sammelten es am 3. November ein, doch die Ermittler hatten seine Herkunft nicht bestätigt. Das NTSB hat unabhängig davon Flugzeugtrümmer auf nahegelegenen Dächern bestätigt und bittet die Menschen, mutmaßliche Wrackteile nicht aufzubewahren, zu bewegen, zu verändern oder zu entsorgen. Funde können unter [email protected] gemeldet werden, möglichst mit einem Foto, damit die Behörde die Bergung veranlassen kann.⁠14⁠10⁠224

Das NTSB kennzeichnet seine Informationen zur Bergung als vorläufig und möglicherweise veränderlich. Ein vorläufiger Bericht wurde in etwa einem Monat erwartet; die Ermittlung der wahrscheinlichen Unfallursache könnte mehr als ein Jahr dauern. Die unmittelbare Aufgabe besteht nicht nur darin, weitere Teile zu bergen. Entscheidend ist, ihre Reihenfolge im Notfall festzustellen – insbesondere, ob sich das Höhenruder löste und damit den Kontrollverlust auslöste oder ob es sich erst danach löste.⁠224⁠19

Chronologie

Tag 7 · 2 Berichte

Chronologie der Geschichte
  1. Berichtete zuerst

Quellen109

Von den hier zitierten Quellen veröffentlichte Aviacionline zuerst, 7 Tage vor der Ausstrahlung dieses Berichts. 93 weitere Medien folgten.

4 ältere Beiträge als Hintergrund gelesen.15 Medien ohne Datumsangabe:ntsb.govpilotinq.comtfrwebabc10.comAirNav Radaraviationcases.com

Fortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2

Alle Quellen nach Medium

259 Quellen aus 109 Medien· Meistzitierte zuerst

Wie ausgestrahlt
  1. Investigators recovered an engine section from the buried jet that killed all nine aboard.
  2. Tail fragments found miles away show the aircraft was breaking apart before it struck the ground.
  3. On November 1, we reported nine people aboard, with their condition still unknown. Investigators now have to determine whether a tail-control failure started the emergency or followed it.
  4. The Learjet 60 was flying from Austin-Bergstrom International Airport to North Eleuthera in the Bahamas. It crashed near Greenacres and Cresthaven in Palm Beach County, along Military Trail, shortly before one in the afternoon.
  5. The crash happened on Sunday, November 1. Early descriptions used several nearby community names, but they describe the same emergency. The aircraft carried two crew members and seven passengers. Everyone aboard died, including two young children.
  6. Aurora Aviation operated the flight under the business name Upper Jet. The aircraft lost radio and radar contact while en route. The National Transportation Safety Board is leading the investigation, with the Federal Aviation Administration also involved.
  7. The recovery team had to reach wreckage deeply embedded in an impact crater. Rain and water inside the crater complicated that work. Crews drained water and cleared hazards before excavation could begin.
  8. Excavation began late November 4, three calendar days after the crash. Investigators continued the next day and recovered a portion of one engine. The wreckage will go to a secure location for examination.
  9. The engine section gives investigators another component to examine. The strongest evidence of an earlier separation came from outside the crater: most of the left elevator, a movable tail surface that helps control the aircraft’s nose-up and nose-down movement.
  10. Investigators recovered most of the left elevator in three pieces, between 1.3 and 3.8 miles from the impact site. That distance shows the pieces separated before the jet hit the ground.
  11. Investigators are examining two possible sequences. The elevator could have separated and triggered the loss of control. Or forces on an aircraft already descending uncontrollably could have torn it away. They haven't determined which happened.
  12. Former NTSB investigator Greg Feith suggested structural overstress and pilot inputs during an attempted recovery could explain the separation. That's an outside theory. The investigating agency hasn't reached a conclusion about what started the descent.
  13. The crew’s radio calls describe an emergency that developed within seconds. Earlier in the flight, a controller warned of nearby moderate precipitation while the jet was at about 41,000 feet. Later, at about 35,000 feet, the crew reported light clear ice and moderate turbulence.
  14. The crew described altitude deviations of roughly 700 feet, then reported precipitation and requested a climb to 37,000 feet. The earlier 41,000-foot reference concerns a different stage of the flight.
  15. Less than 30 seconds after the climb was approved, a transmission said the aircraft was descending. A Mayday followed. Another transmission reported an overspeed condition, meaning the jet was flying too fast, and a descent. The remaining words were unintelligible.
  16. Weather is a major focus of the investigation. The crew’s reports describe conditions they encountered, but investigators haven't determined how those conditions affected the aircraft or began the emergency.
  17. The crew described descent rates of 10,000, 20,000 and 22,000 feet a minute during the radio exchanges. Other descriptions put the descent above 30,000, or around 32,000. A tracking estimate described 27,000 feet lost in one minute.
  18. Those figures can describe different moments and different ways of measuring the fall. They can't be combined into one settled reconstruction. What they consistently describe is a very rapid descent, with the crew reporting overspeed.
  19. By November 6, investigators hadn't found the cockpit voice recorder and couldn't confirm it was aboard. The public audio captures transmissions to air traffic control. It leaves investigators without a recovered recording of cockpit conversations and warnings.
  20. The captain was Jeffrey Gregory, known as Jeff, who was 55. His co-pilot was Nathalia Gadelha Filgueiras, who was 20. Her mother, Camila Corteleti, said she earned her pilot’s license at 17 and had more than 1,300 flight hours.
  21. Gregory held an unrestricted Learjet 60 qualification. Filgueiras held a restricted qualification requiring her to fly with a fully qualified pilot in command, such as Gregory. Both were certified flight instructors.
  22. At a November 6 news conference, her father, Allan Filgueiras, said the radio recording showed his daughter trying to control the aircraft until the last minute. The family’s attorney, Stuart Grossman, said 20 NTSB investigators had been sent to South Florida.
  23. The passengers included entrepreneur Adam Robinson, his wife, their two young children, the children’s caregiver and two family friends. Accounts identify his wife as Helen Sharp and name caregiver Anita Maria Cetina and friends Rachael Reed and Charmi Fehr. Some names vary across those accounts.
  24. The NTSB also identified one injured person on the ground: a man in a nearby vehicle who suffered a leg injury. That updates early statements that there were no reports of ground injuries. Officials reported no deaths on the ground.
  25. Stephanie Platts separately said she burned her foot while her family escaped flames and burning debris that reached their property. She said the crash happened yards from her home, and that her family lost the home.
  26. In the November 5 account, Platts was staying temporarily at the Greenacres Community Center. Catholic Charities of the Diocese of Palm Beach was helping her, and a fundraiser had been established to support the family.
  27. Later estimates put displacement at 400 to 600 people. Early accounts described about 600 evacuated from the nearby mobile-home community. Those approximate figures don't show that exactly 200 people returned. The affected community included almost 80 mobile homes.
  28. Residents had no confirmed timetable for returning home in the displacement updates. Officials were pursuing temporary shelter, food and transportation, along with longer-term housing assistance and emergency funds. Businesses were also seeking help.
  29. Military Trail initially closed in both directions between Cresthaven Boulevard and 10th Avenue North. Later descriptions extended the affected stretch toward Purdy Lane and Alameda Drive. John I. Leonard High School closed on November 2, and dozens of businesses closed inside the restricted area.
  30. The crash left a roadway crater, downed power lines and damage to nearby property and infrastructure. Damaged water lines and repairs could keep the road closed for weeks, with some estimates reaching at least 30 days. No reopening date has been announced.
  31. Aircraft debris also reached roofs of nearby homes and buildings. Ana Escobar said a metal piece pierced her roof and landed in her kitchen, less than a mile from the crash scene. Sheriff’s deputies collected it on November 3.
  32. Investigators hadn't confirmed that particular piece came from the jet. Peter DiMaira also described finding suspected tail material at a workplace about 3.8 miles away. Each fragment needs examination before investigators can place it in the aircraft’s final sequence.
  33. The NTSB asks people to leave suspected wreckage undisturbed and arrange collection by email, with a photograph if possible. The agency says people shouldn't keep, move, alter or dispose of it. Small fragments may help establish what happened.
  34. The recovered elevator establishes that a control surface separated before impact. Investigators still have to determine whether its loss began the emergency or resulted from forces during the descent. The engine section and other recovered pieces will undergo further examination.
  35. The NTSB labels the recovery information preliminary and subject to change. A preliminary report was expected in about a month. Determining the probable cause could take more than a year.

Übersetzung aktualisiert:

Kürzlich ausgestrahlt