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Wissenschaft · Walstrandung bei NgāwiFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2

Walstrandung bei Ngāwi: 43 gefunden, Vorbereitungen für Beisetzung mit Iwi beginnen

Die neueste Zählung ersetzt eine frühe Schätzung von etwa 50, klärt aber weder die Gesamtzahl noch die Ursache. Nach Einschätzung der Behörden hat keiner überlebt.

Verfasst 5 Min. Lesezeit · 28 Quellen

Video in der Originalsprache

Aus dem englischen Original übersetzt.

Was sich seit unserem letzten Bericht geändert hat

3 Tage später

Damals

Alle vier lebend gefundenen Wale bei Ngāwi sterben trotz Rettungsversuchen

Was wir als offen bezeichnet hatten

  1. Die genaue Gesamtzahl und der Grund, warum die Wale an Land kamen, sind weiterhin ungeklärt.

    Noch offen

    Die spätere Zählung nennt 43 gefundene Wale, von denen nach Einschätzung der Behörden keiner überlebt hat; eine abgeglichene Gesamtzahl belegt sie jedoch nicht. Der Grund für die Strandung ist weiterhin unbekannt; ein fallbezogener pathologischer Befund liegt nicht vor.⁠23⁠18⁠19

  2. Eine abgeglichene Zählung und mögliche Erkenntnisse zur Ursache würden das Ausmaß und die Umstände des Verlusts klären; ein datierter nächster Schritt wurde nicht gemeldet.

    Noch offen

    Die neue Zahl grenzt die Unsicherheit ein, beseitigt sie aber nicht; eine vollständige Abgleichung oder Feststellung der Ursache liegt nicht vor. Die Vorbereitungen für die Beisetzung mit den Iwi sind nun der konkrete nächste Schritt, doch wurde kein bestätigter Abschlusstermin gemeldet.⁠23⁠15⁠19

Jetzt

Die neueste Zählung ersetzt eine frühe Schätzung von etwa 50, klärt aber weder die Gesamtzahl noch die Ursache. Nach Einschätzung der Behörden hat keiner überlebt.

Wie viele Wale kamen bei Ngāwi ums Leben – und klärt die neueste Zählung endlich das Ausmaß der Strandung?

Naturschutzbehörden haben inzwischen 43 Grindwale an der Küste von Ngāwi–Mangatoetoe nahe Cape Palliser an der Südspitze der neuseeländischen Nordinsel identifiziert. Es wird angenommen, dass keiner überlebt hat. Mit der Aktualisierung vom Freitag, dem 6. November, leitet das Department of Conservation die Reaktion zur Beisetzung gemeinsam mit den lokalen Iwi über – Māori-Gemeinschaften, zu deren Aufgaben auch die Sorge um die Überreste der Wale gehört. Die Mitteilung nennt eine genauere Zahl der gefundenen Tiere, bietet aber keine vollständig abgeglichene Gesamtzählung der Katastrophe.⁠23⁠15

In unserem Bericht vom 5. November beschrieben wir die Schätzung von Anwohnern, dass etwa 50 Wale gestrandet seien, sowie den Tod aller vier Tiere, die lebend gefunden worden waren. Zwei waren vor ihrem Tod ins Wasser zurückgebracht worden. Diese Todesfälle waren bereits bekannt; neu sind nun die genauere Zählung entlang der Küste und die Vorbereitungen für den Umgang mit den Überresten und deren Beisetzung.⁠2⁠23

Eine genauere Zahl, aber kein vollständiger Abschluss

Die Zahlen sammelten sich an, während Menschen versuchten, Wale an einem schwer zugänglichen Küstenabschnitt zu retten. Das Ministerium identifizierte zunächst zwei Gruppen; die erste umfasste etwa 20 Wale am Strand. Anwohner zählten im betroffenen Gebiet fast 50. Ein vorläufiger Bericht von 1News vom 5. November bezifferte die Zahl der vermutlich toten Tiere auf mindestens 30. Dabei handelte es sich um Angaben zu einem sich entwickelnden Notfall, die sich auf unterschiedliche Phasen oder Bereiche bezogen – nicht um konkurrierende endgültige Zählungen.⁠1⁠4

43Wale laut späterer Zählung an der Küste gefunden 2318
4Lebend gefundene Wale, die später starben 2

Einige Kadaver waren aufs Meer hinausgetrieben worden, und Rettungskräfte durchsuchten mehrere Kilometer felsige Küste. Schon deshalb war das Zählen schwierig, bevor die früheren Zahlen überhaupt verglichen werden konnten. Eine Zählung an einem einzelnen Strand konnte nicht unbedingt jedes Tier entlang der betroffenen Küste erfassen.⁠1

Die spätere Zahl von 43, über die CNN und anschließend Quartz berichteten, ersetzt etwa 50 als jüngste gemeldete Zahl der gefundenen Wale. Sie beweist weder, dass Anwohner zu hoch gezählt hatten, noch, dass weniger Wale starben als zunächst befürchtet, noch, dass nicht erfasste Tiere überlebt haben. In den verfügbaren Berichten gibt es keine veröffentlichte Abgleichung, die genau erklärt, wie sich die früheren Zahlen zur späteren Zählung verhalten.⁠23⁠18

Auch die Aussage zum Überleben hat eine ähnliche Einschränkung. Die Einschätzung der Behörden, dass vermutlich keiner überlebt hat, ist keine individuelle Bestätigung des Schicksals jedes Wals, der möglicherweise beteiligt war. Die genaueste Darstellung ist zugleich die schlichteste: 43 wurden gefunden, und es gibt nach Einschätzung der Behörden keine Überlebenden.⁠23

Zurück im Meer zu sein bedeutete nicht, überlebt zu haben

Mitarbeitende des Department of Conservation arbeiteten mit Rettungskräften von Project Jonah und Meerestiermedizinern, lokalen Iwi sowie Freiwilligen aus Ngāwi zusammen. Sie hielten lebende Wale nass und kühl und versuchten, sie zurück ins Wasser zu bringen. An jenem Nachmittag lebten noch vier; zwei wurden bei steigender Flut wieder ins Wasser gebracht.⁠1

Bis Donnerstagabend waren alle vier gestorben. Im Bericht von RNZ vom 5. November wurde diese Bestätigung der Project-Jonah-Managerin Louisa Hawkes zugeschrieben. Zwei Tiere ins Wasser zu bringen, war ein Rettungsversuch und kein Beleg dafür, dass sich eines von ihnen erholt hatte. Aus den vorliegenden Berichten gehen weder ihre individuellen Bewegungen noch ihr Zustand zwischen dem Zurückbringen ins Wasser und ihrem Tod hervor; sie rechtfertigen auch nicht die Annahme, dass es zu einer erneuten Strandung oder einer bestimmten medizinischen Todesursache kam.⁠2⁠1

Die Umgebung erschwerte die Arbeit: eine ungeschützte, felsige Küste nahe der Cookstraße, während Kadaver aufs Meer hinausgetrieben wurden und die Suche weiterging. Diese Umstände helfen zu erklären, warum es schwierig war, die Wale zu erreichen und ihnen zu helfen. Sie erklären nicht, warum die Tiere ursprünglich an Land kamen.⁠1

Die Versorgung geht weiter, während die Ursache unbekannt bleibt

Die Maßnahmen richten sich nun nicht mehr darauf, Leben zu retten, sondern darauf, sich um die Überreste zu kümmern. Die Wale werden als Taonga behandelt – als hoch geschätztes Erbe –, und die Iwi wirken an ihrer Versorgung und den Beisetzungsplänen mit. Dadurch ist die Beisetzung mehr als eine logistische Aufgabe, eine Küste zu räumen: Auch der Umgang mit den Tieren ist wichtig. Das Ministerium erklärt, es arbeite mit den Iwi an diesem Prozess.⁠15⁠23

Vorbereitungen dürfen nicht mit dem Abschluss verwechselt werden. Die Berichte belegen einen Beisetzungsplan, nicht aber, dass die Wale bereits beigesetzt wurden, und nennen weder ein bestätigtes Datum noch einen Zeitplan für den Abschluss der Arbeiten.⁠23⁠15

Die wissenschaftliche Frage bleibt davon getrennt. Grindwale haben starke soziale Bindungen und sind anfällig für Massenstrandungen, bei denen Gruppen in flachem Küstenwasser eingeschlossen werden können. Das Ministerium erklärte, in diesem Gebiet habe es seit den 1990er-Jahren keine Massenstrandung gegeben. Beide Fakten liefern Kontext; keiner davon erklärt, was bei Ngāwi geschah, oder belegt, wie ungewöhnlich dieses Ereignis über die berichtete lokale Vorgeschichte hinaus war.⁠1

Nekropsien – Untersuchungen toter Tiere – können bei der Aufklärung von Todesfällen helfen. Wildbase Pathology der Massey University führt solche Arbeiten für das Department of Conservation durch. Die allgemeine Erläuterung des Ministeriums zu pathologischen Untersuchungen ist jedoch kein Befund zu diesem Vorfall, und in den verfügbaren Belegen gibt es kein für Ngāwi spezifisches Ergebnis, das diese Strandung erklärt. Auch geht aus dem Beisetzungsplan für sich genommen nicht hervor, ob eine Untersuchung stattfinden wird.⁠19

Die Aktualisierung beantwortet somit die unmittelbare operative Frage klarer als die weitergehende wissenschaftliche. Die Behörden verfügen über eine genauere Zahl und einen Plan für die Versorgung der Überreste. Warum diese Wale an Land kamen – und ob jedes beteiligte Tier erfasst wurde –, erfordert weiterhin Belege, die die neueste Zählung nicht liefern kann.

Chronologie

Tag 3 · 2 Berichte

Chronologie der Geschichte
  1. Berichtete zuerst

Quellen19

Von den hier zitierten Quellen veröffentlichte NewXC zuerst, 3 Tage vor der Ausstrahlung dieses Berichts. 10 weitere Medien folgten.

2 ältere Beiträge als Hintergrund gelesen.8 Medien ohne Datumsangabe:New Zealand Policefacebook.comndtv.comNEWS WIREnews.cnReuters

Fortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2

Alle Quellen nach Medium

28 Quellen aus 19 Medien· Meistzitierte zuerst

Wie ausgestrahlt
  1. Conservation officials have found 43 whales along the coast and are preparing to bury their remains. They believe none survived. The Department of Conservation is working with iwi, local Māori communities, on the care of the whales.
  2. On November 5, we reported residents' estimate of about 50 stranded whales and the deaths of all four found alive. Friday's update gives a more specific count and moves the response toward burial. Why did these whales come ashore?
  3. The whales were found along the Ngāwi–Mangatoetoe coast, near Cape Palliser at the southern tip of New Zealand's North Island. The search covered several kilometres of rocky shoreline exposed to Cook Strait swells.
  4. Some carcasses were swept out to sea. That made counting difficult while rescuers were still trying to save the living animals. The early figures also covered different parts of the emergency. A count on one beach couldn't capture everything happening along the affected coastline.
  5. Officials initially counted roughly 20 in the first pod. An interim tally put the dead at at least 30. Residents estimated about 50 across the area. The latest count is 43 found, but officials haven't explained precisely how the earlier figures fit together.
  6. The Department of Conservation identified two pods during the response. Its later count of 43 covers the coastal stretch. That number now replaces about 50 as the latest tally of animals found. The change doesn't tell us that fewer whales died, or that any missing animals survived.
  7. Rescuers kept the living whales wet and cool as they tried to return them to the sea. Department of Conservation staff worked alongside Project Jonah rescuers and marine medics, local iwi and Ngāwi volunteers. Four whales were still alive that afternoon.
  8. Two were refloated on the rising tide. By Thursday evening, all four had died, including those returned to the water. The rescue effort had failed to keep any of those four alive. Their deaths were already known when we last reported the stranding.
  9. Sharp rocks, loose gravel and powerful swells constrained the work on shore. Rescuers faced a remote, exposed coast. Those conditions help explain the difficulty of reaching and helping the whales. Scientists still haven't explained why the animals originally came ashore.
  10. Pilot whales form strong social bonds and are vulnerable to mass strandings. Whole groups can become trapped in shallow coastal water. The Department of Conservation said this area hadn't recorded a mass stranding since the 1990s. Those facts provide context, but the cause of this event remains unknown.
  11. The whales' remains are being treated as taonga, meaning highly prized heritage. Iwi are involved in their care and burial arrangements. The Department of Conservation says it's working with them to manage that burial; preparations are underway.
  12. Scientists use necropsies, examinations of dead animals, to investigate causes of death. Massey University's Wildbase Pathology undertakes that work for the Department of Conservation. No findings explaining this stranding have been announced. Officials have now identified 43 whales along the coast, with none believed to have survived, while work with iwi focuses on caring for and burying their remains.

Übersetzung aktualisiert:

Kürzlich ausgestrahlt