Katastrophen · Unterirdische GlutnesterFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2
Drohne entdeckt in Loudon unterirdische Glutnester, nachdem der Brand als gelöscht galt
Der Infrarot-Scan am Montag entdeckte verbliebenes Brennen unter der rund 10 Acres großen Brandfläche. Die Einsatzkräfte bekämpften weitere Glutnester, doch eine spätere Entwarnung ist nicht bestätigt.
Verfasst 5 Min. Lesezeit · 71 Quellen
Video in der Originalsprache
Aus dem englischen Original übersetzt.
Was sich seit unserem letzten Bericht geändert hat
2 Tage später
Jetzt
Der Infrarot-Scan am Montag entdeckte verbliebenes Brennen unter der rund 10 Acres großen Brandfläche. Die Einsatzkräfte bekämpften weitere Glutnester, doch eine spätere Entwarnung ist nicht bestätigt.
Wann ist ein Waldbrand wirklich gelöscht – wenn der Rauch verschwindet oder wenn der Boden darunter nicht mehr brennt? In Loudon, New Hampshire, zeigte eine Drohneninspektion den Unterschied: Zwei Glutnester schwelten noch unter der Erde, nachdem die Einsatzkräfte geglaubt hatten, der Wochenendbrand sei vollständig gelöscht.23
Feuerwehrleute setzten am Montag, dem 2. November, eine mit Infrarotkamera ausgestattete Drohne ein, um das verbrannte Gebiet nach Wärmequellen abzusuchen. WMUR berichtete, dass der Scan die beiden unterirdischen Glutnester aufspürte, die Einsatzkräfte am Montag weitere Glutnester löschten und die Überwachung die ganze Woche über fortgesetzt werden sollte. Der Bericht bestätigt nicht gesondert, dass jedes von der Drohne entdeckte Glutnest gelöscht wurde. Mit Stand vom 4. November liegt keine verifizierte spätere Inspektion vor, die das gesamte Gebiet als vollständig ausgekühlt ausweist.2
In unserer Sendung vom 2. November berichteten wir über die Einschätzung von Chief Thomas Blanchette vom Sonntagabend: Es war kein Rauch sichtbar, der knapp 10 Acres große Brand galt als vermutlich vollständig gelöscht, und eine Kontrolle mit einer wärmeempfindlichen Drohne war noch geplant. Diese Kontrolle hat inzwischen stattgefunden. Ihr Ergebnis ersetzt die frühere Annahme, dass das Feuer vollständig erloschen war – nicht, weil ein neuer Brand gemeldet wurde, sondern weil unter der scheinbar ruhigen Oberfläche noch Wärme vorhanden war.32
Das betroffene Gebiet liegt in der Nähe der Berry, Range und Old Shaker Roads. Der Bericht des Concord Monitor vom 2. November, der sich auf eine Mitteilung der Feuerwehr von Loudon stützte, meldete weder Verletzte noch beschädigte Gebäude. Außerdem hieß es, Feuerwehrleute seien am Montag gemeinsam mit Rangern des New Hampshire Forest Protection Bureau zurückgekehrt, um nach verbliebenen Glutnestern zu suchen, die sich erneut entzünden könnten. Aus diesem gemeinsamen Einsatz geht nicht hervor, welche Behörde die Drohne bediente.1
Die Angaben zur verbrannten Fläche bleiben Schätzungen. Im Nachbericht von WMUR wurde die am Wochenende verbrannte Fläche mit mindestens 10 Acres angegeben; der Monitor beschrieb sie als etwa 10 Acres groß. Diese Berichte präzisieren die frühere Angabe von knapp 10 Acres, belegen aber nicht, dass sich die Brandfläche danach vergrößert hat. Gemeldet wurde ein Weiterbrennen innerhalb des betroffenen Gebiets, keine erneute Ausbreitung.123
Die Arbeit unter der Oberfläche
Der Fund unter der Erde passt zu den Schwierigkeiten, mit denen die Einsatzkräfte von Anfang an zu kämpfen hatten. Feuerwehrleute rückten erstmals am Samstagabend, dem 31. Oktober, aus, arbeiteten bis etwa 1:30 Uhr am Sonntag und kehrten später am Vormittag zurück. Blanchette beschrieb ein langsam kriechendes Feuer, dessen Flammen etwa zwei Fuß hoch schlugen und das sich unter der Erde weiter ausbreitete.3
Ein Teil des Gebiets war einige Jahre zuvor abgeholzt worden. Rückstände der Abholzung, abgestorbene Baumstümpfe und Wurzeln hinterließen brennendes Material, das die Feuerwehrleute nicht einfach von oben erreichen konnten. Sie gruben im Boden und setzten Spezialwerkzeuge ein, um Wurzeln und Baumreste zu durchtrennen. Die sichtbaren Flammen waren nur ein Teil der Arbeit.3
Laut der vom Monitor wiedergegebenen Mitteilung der Feuerwehr brachten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle und rückten am Sonntagnachmittag ab. Am Sonntagabend glaubte Blanchette, das Feuer sei vollständig gelöscht. Das sind aufeinanderfolgende Einschätzungen, keine widersprüchlichen Darstellungen: Die Ausbreitung eines Feuers einzudämmen und zu bestätigen, dass jedes verborgene Glutnest ausgekühlt ist, sind unterschiedliche Etappen. Der Scan am Montag zeigte, warum die zweite weiterhin wichtig war.132
Die Ursache des ursprünglichen Brandausbruchs wurde damit nicht geklärt. Blanchette sagte, das Feuer habe in einem sumpfigen Gebiet begonnen, was er für ungewöhnlich hielt; die Einsatzkräfte konnten die tatsächliche Quelle jedoch nicht ermitteln. Wärme unter der Erde zu finden, zeigt, wo das Feuer weitergebrannt hatte – nicht, wodurch es ausgelöst wurde.3
Personalmangel und trockener Boden erschwerten die Arbeit
Der Nachbericht liefert auch eine genauere Einschätzung dazu, wie lange es dauerte, die Einsatzkräfte zusammenzustellen. «Die Personalstärke war ein Problem», sagte Blanchette gegenüber WMUR. «Es dauerte etwa vier Stunden, bis wir 45 Feuerwehrleute für den Einsatz zusammenhatten.» Gemeint ist die Zeit, die zum Zusammenstellen dieses Aufgebots nötig war – nicht eine vierstündige Wartezeit, bis die ersten Feuerwehrleute eintrafen.2
Die Zahl ergänzt den früheren Bericht, wonach knapp 40 Feuerwehrleute im Einsatz waren; Blanchette hatte damals gesagt, Feiertag und Wochenende hätten die Mobilisierung erschwert. Mehrere Feuerwehren und Mitarbeiter der staatlichen Forstverwaltung stellten Personal und Ausrüstung bereit; Feuerwehrleute aus Concord und Belmont übernahmen Loudons andere laufende Einsätze. Die Angaben beschreiben eine schwierige Mobilisierung für diesen konkreten Einsatz, nicht eine ermittelte personalweite Vakanzquote oder eine Feststellung zum Haushalt der Feuerwehr.13
Das Wetter erschwerte die Arbeit zusätzlich. «Es ist sehr trocken», sagte Blanchette im Nachbericht. «Im Boden ist keine Feuchtigkeit.» WMUR beschrieb Einsatzbedingungen mit Windgeschwindigkeiten von 20 bis 30 mph. Im früheren Bericht waren 15 bis 25 mph genannt worden, ohne genügend Angaben, um festzustellen, ob sich beide Spannen auf denselben Beobachtungszeitraum bezogen. Sie sollten weder als bestätigte Zunahme der Windgeschwindigkeit noch als Bedingungen am 4. November verstanden werden.23
Der Bericht des Monitor vom 2. November ordnete den Brand in eine anhaltende Trockenperiode ein: In weiten Teilen New Hampshires hatte es seit fast zwei Wochen keinen nennenswerten Regen gegeben, und die Niederschlagsmenge lag in den vorangegangenen 14 Monaten deutlich unter dem Durchschnitt. Herabgefallene Blätter lieferten trockenes Brennmaterial, während kahle Äste mehr Sonnenlicht auf den Boden ließen und dort das Material austrockneten.1
Dem Bericht vom 2. November zufolge war die Waldbrandgefahr im gesamten Bundesstaat hoch; außerdem wurde für mindestens mehrere Tage kein Niederschlag vorhergesagt. Das waren die Gefahrenstufe und die Prognose zum Zeitpunkt des Einsatzes, keine aktualisierten Wetterinformationen.1
Blanchettes Ratschlag zur Brandverhütung war eindeutig: «Achten Sie bei Lagerfeuern und Reisigfeuern, die Sie bei der Herbstaufräumung machen, unbedingt darauf, dass sie vollständig erkaltet sind.» Er riet den Bewohnern, reichlich Wasser hinzuzugeben, die Überreste umzurühren und vorsichtig auf anhaltende Wärme zu prüfen. Seine Warnung ist keine Feststellung, dass ein Feuer im Freien diesen Brand verursacht hat.2
Der Fall in Loudon macht den Unterschied greifbar. Kein sichtbarer Rauch war eine hilfreiche Beobachtung, aber kein Beweis dafür, dass das Feuer vollständig gelöscht war. Bei der geplanten Kontrolle wurde tatsächliches Brennen entdeckt, das noch Aufmerksamkeit erforderte. Entscheidend ist nun, ob spätere Kontrollen ergaben, dass der Boden vollständig ausgekühlt war; aus den verfügbaren Nachberichten geht das bisher nicht hervor.23
Chronologie
Tag 8 · 2 Berichte
Berichtete zuerst
2 Tage später
Was wir sendeten · Update 1
Feuerwehrleute aus Loudon gruben, um einen fast 10 Acres großen Brand zu bekämpfen45 Stunden später
Was wir sendeten · Update 2Sie sind hier
Drohne entdeckt in Loudon unterirdische Glutnester, nachdem der Brand als gelöscht galt
Quellen37
14 ältere Beiträge als Hintergrund gelesen.23 Medien ohne Datumsangabe:
Fortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2
Alle Quellen nach Medium
71 Quellen aus 37 Medien· Meistzitierte zuerst
WMURwmur.com7
- Zuerst berichtet
- Loudon fire crews monitor hot spots after brush fire burns 10 acres over weekend
- Loudon fire crews contain nearly 10-acre wildland fire that spread underground
- Loudon, NH: Fire crews respond to area
- Officials: fully involved, second alarm barn fire in Loudon
- Auto shop in Loudon destroyed by fire; no one hurt
- Officials: 2 firefighters suffer minor injuries after Loudon fire
- Loudon Fire Dept thanks community after fundraiser interrupted
X (formerly Twitter)x.com7
- Zuerst berichtet
- Multiple agencies respond to fully-involved, second alarm barn fire in Loudon | LINK IN BIO
- (OOA) Loudon, NH *MULTI ALARM BRUSH FIRE* Berry, Range, & Old Shaker Roads - Large area of brush burning since last night, 10+ acres, multiple Fire Departments & State Forestry Units are actively working - 11/1 - 10:00 #LoudonNH #NHForestry (Merrimack County)
- Engine 611 dispatched to OLD OX RD / SHAW RD for the VEHICLE ACCIDENT with @FFXFireRescue [Sat 12:57 AM]
- SRLFD (@ShakerRoadFire) / X
- Loudon fire crews contain nearly 10-acre wildland fire that spread underground | LINK IN BIO
- CFPA New Hampshire member Jay Heath posted images and video from the Loudon, NH barn fire.
- Fire crews respond to brush fire in Loudon | LINK IN BIO
Concord Monitorconcordmonitor.com5
- Zuerst berichtet
- Large brushfire in Loudon reflects dry conditions and high fire risk
- Local fire chiefs say they're struggling to meet demand with low staff, tight budgets
- In tight times, Loudon Fire Department gets a boost
- Several crews fight three-alarm fire in Loudon
- 'To think of losing everything': Historic barn destroyed in Loudon fire
1st Responder News1strespondernews.com2
CAPITAL AREA MUTUAL AID FIRE COMPACTnh.gov2
Flipboardflipboard.com2
HeyDay Newsheyday.news2
- Zuerst berichtet
- 劳登地下火灾被认为已扑灭;计划进行无人机检查
- 劳登消防员挖掘地下区域,扑救近10英亩火灾
cnhffwa1.wixsite.comUngeprüfte Plattform1
environmenttodaynewhampshire.com1
Wie ausgestrahlt
- A drone found two underground hot spots in a fire crews had believed was out.
- Firefighters put out more hot spots and planned to monitor the burned ground through the week. On November 2, we reported that crews believed the fire was out Sunday evening, with a drone check still planned. Whether the ground is now completely cold remains unresolved.
- The fire burned woods and brush near Berry, Range and Old Shaker Roads in Loudon, New Hampshire. Firefighters returned Monday with rangers from the state's Forest Protection Bureau to search for remaining heat that could allow the fire to reignite.
- Officials estimated that at least 10 acres burned over the weekend. Another estimate put the area at around 10 acres. Those estimates update the nearly 10 acres described earlier. The new discovery was residual burning inside the affected area, with no renewed spread reported.
- Firefighters used an infrared-equipped drone to search for heat Monday, November 2. The scan found two hot spots smoldering underground. Crews worked to extinguish leftover burning, even after the surface had appeared quiet the previous evening.
- Crews had brought the blaze under control Sunday afternoon and left the scene. By Sunday evening, Chief Thomas Blanchette saw no visible smoke and believed it was completely out. Monday's heat search showed that burning had continued beneath the surface.
- Our November 2 broadcast left the drone inspection as the next step. That inspection has now happened. It found underground fire, and firefighters put out additional hot spots Monday. The absence of visible smoke Sunday hadn't meant every burning root was cold.
- Firefighters had already spent hours digging for this fire. They first responded Saturday evening, October 31, worked into the early hours of Sunday, and returned later that morning. Flames reached about two feet high, while the fire crept slowly through material on and beneath the ground.
- The affected ground included an area logged a couple of years earlier. Logging debris, dead stumps and roots gave crews difficult material to reach. Firefighters dug underground and used specialized tools to cut through roots and burning tree debris.
- The fire began in a marshy area, which Blanchette described as unusual. Crews couldn't determine what ignited it. Finding heat underground explains why firefighters needed to keep working there, but it doesn't explain the original ignition.
- Loudon Fire Chief Thomas Blanchette said staffing was an issue. He said assembling 45 firefighters took about four hours. That measures the time needed to gather that force. Crews had already begun responding Saturday evening.
- Blanchette's updated total is 45, compared with the earlier figure of just shy of 40. He had said the holiday and weekend complicated mobilization. Several departments and state forestry personnel supplied people and equipment. Concord and Belmont firefighters covered Loudon's other active calls while crews fought the woods fire.
- The Loudon Fire Department said nobody was injured and no buildings were damaged. Its November 2 announcement also described staffing and weather as challenges. Those findings add the injury and damage information that wasn't available when we previously covered the fire.
- Dry ground made the work harder. Blanchette said there was no moisture in the ground. The newer response description put winds at 20 to 30 miles an hour. Earlier estimates were 15 to 25, with no clear indication that they covered the same observation period.
- By November 2, most of New Hampshire had gone close to two weeks without significant rain. Precipitation was well below average over the previous 14 months. Fallen leaves supplied dry fuel, and bare branches let more sunlight reach and dry the ground.
- The state's wildfire-risk rating was high across New Hampshire, with high risk also described across much of northern New England. The November 2 outlook expected no precipitation for at least several days. Those were the conditions and forecast accompanying the response.
- Blanchette urged residents to make campfires and fall-cleanup brush fires completely cold. He advised adding plenty of water, stirring the remains and checking cautiously for heat. His earlier warning also covered smoking materials and wood stoves during dry conditions.
- Crews planned to keep monitoring the burned area through the week. As of November 4, it's still unclear whether both drone-detected hot spots were fully extinguished or whether a later inspection found the entire site cold.
Übersetzung aktualisiert:
Kürzlich ausgestrahlt

Auf Englisch verfügbar
Cambodia Prince casino licenses: 18 revoked, 10 suspended in year-long crackdown

Auf Englisch verfügbar
Ditlev Ironman Florida record: Official timing confirms 7:19:17 win



