Justiz · Schießerei im Norden von Portland
Fahrer nach Schüssen mit Schrotflinte unverletzt; Polizei von Portland vermutet rassistisches Motiv
Bei der Schießerei im Norden von Portland wurde niemand verletzt. Laut Polizei deuteten die Aussagen des Verdächtigen auf ein Motiv hin, das mit seiner Wahrnehmung der ethnischen Zugehörigkeit des vorbeifahrenden Fahrers zusammenhing.
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Aus dem englischen Original übersetzt.
Niemand wurde verletzt, doch die Polizei von Portland erklärt, es habe sich um Schüsse gehandelt, die auf einen vorbeifahrenden Fahrer gerichtet waren – und nicht lediglich um Schüsse auf einer Straße in einem Wohnviertel. Ermittler werfen einem Mann vor, am Samstag, dem 31. Oktober, mindestens zweimal mit einer Schrotflinte auf den Fahrer geschossen zu haben. Seine eigenen Aussagen hätten Hinweise auf ein Motiv geliefert, das mit seiner Wahrnehmung der ethnischen Zugehörigkeit des Fahrers zusammenhing.1
Marc W. Schaffer, 52, aus Portland, wurde festgenommen und in das Multnomah County Detention Center eingeliefert. Ihm werden vier Tatvorwürfe zur Last gelegt: versuchter Mord zweiten Grades, versuchter tätlicher Angriff ersten Grades, ein vorurteilsmotiviertes Verbrechen ersten Grades und Sachbeschädigung zweiten Grades. Dabei handelt es sich um die von der Polizei bekannt gegebenen Vorwürfe bei der Einlieferung, nicht um unabhängig bestätigte Anklageschriften der Staatsanwaltschaft oder Verurteilungen. Für Schaffer gilt die Unschuldsvermutung, bis seine Schuld bewiesen ist.1
Der Vorfall begann mit einer Meldung über eine Person mit einer Schusswaffe im 6700er-Block der North Commercial Avenue im Stadtteil Piedmont. Die Polizei gibt an, dass die Reaktion des North Precinct um 11:03 a.m. begann. KPTV beschrieb den Ort als nahe der Kreuzung North Rosa Parks Way und North Commercial Avenue. Der Vorfall ereignete sich am 31. Oktober 2026; der Zeitpunkt des Einsatzes ist keine unabhängig festgestellte genaue Uhrzeit der Schüsse.12
Während die Beamten unterwegs waren, übermittelten Disponenten weitere Meldungen von Anrufern, wonach der Verdächtige Schüsse abfeuerte. Die Beamten näherten sich ihm und forderten ihn auf, die Schrotflinte abzulegen. Er kam der Aufforderung nach, erklärte die Polizei, und wurde innerhalb von sieben Minuten nach der Alarmierung des ersten Streifenwagens in Gewahrsam genommen. Die Beamten stellten die Schrotflinte sicher und beschlagnahmten sie als Beweismittel. Der Zeitraum von sieben Minuten reicht von der Alarmierung bis zur Festnahme – nicht vom ersten Schuss an und auch nicht unbedingt vom ersten Notruf.1
Anschließend untersuchte das Enhanced Community Safety Team, das Schießereien ermittelt, was vor dem Eintreffen der Beamten geschehen war. Die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass der Verdächtige mindestens zweimal mit einer Schrotflinte auf einen vorbeifahrenden Fahrer geschossen hatte. Das ist eine Mindestzahl und keine Bestätigung, dass genau zwei Schüsse abgegeben wurden. Laut Polizei wurde niemand verletzt.1
Was den Vorwurf eines Vorurteilsmotivs stützt
Laut Polizeibericht bilden Schaffers Aussagen die Grundlage für Hinweise auf ein rassistisches Motiv. Die Mitteilung gibt jedoch seinen genauen Wortlaut nicht wieder, nennt nicht die ethnische Zugehörigkeit des Fahrers und erklärt nicht, ob die beiden einander kannten. Deshalb erfahren die Leser lediglich die Einschätzung der Ermittler zu den Aussagen, nicht die Aussagen selbst.1
Die Unterscheidung zwischen der ethnischen Zugehörigkeit des Fahrers und derjenigen, die der Verdächtige ihm zuschrieb, ist wichtig. In ihrer Mitteilung beschreibt die Polizei von Portland den Rechtsrahmen Oregons zu vorurteilsmotivierten Straftaten als auf Straftaten ausgerichtet, die Menschen wegen eines vermeintlichen geschützten Merkmals, etwa ihrer ethnischen Zugehörigkeit, zum Ziel haben. Der Vorwurf betrifft das, was den Ermittlern zufolge Schaffers Handeln beeinflusste; er belegt weder die tatsächliche ethnische Zugehörigkeit des Fahrers noch stellt er eine gerichtliche Feststellung zum Motiv dar.1
Dass keine Verletzungen gemeldet wurden, widerspricht nicht den Vorwürfen des versuchten Mordes oder des versuchten tätlichen Angriffs: Diese Vorwürfe betreffen das, was Schaffer laut Polizei zu tun versucht haben soll. Ebenso wenig klärt das Ausbleiben von Verletzungen, ob die Beweise einen der beiden Tatvorwürfe stützen. Die Polizei erklärt, ihre Ermittlungsteams behandelten Schüsse, die auf Mitglieder der Gemeinschaft gerichtet sind, als Fälle versuchten Mordes. Dieser Ermittlungsansatz ist selbst keine gerichtliche Feststellung der Absicht.1
Eine Festnahme, kein Gerichtsurteil
Das unmittelbare Ergebnis ist laut Polizeibericht eindeutig: eine sichergestellte Schrotflinte, eine Festnahme und keine gemeldeten Verletzungen. Welche rechtlichen Schritte folgen, lässt sich anhand der verfügbaren öffentlichen Informationen nicht feststellen. Es gibt keine unabhängig bestätigte Anklageschrift der Staatsanwaltschaft gegen Schaffer, keinen Termin für eine erste Gerichtsanhörung, keine Entscheidung über eine Inhaftierung oder Freilassung nach der Einlieferung und keine Stellungnahme der Verteidigung. Das belegt nicht, dass keine Anklageschrift vorliegt; es bedeutet, dass die bekannt gegebenen Vorwürfe bei der Einlieferung nicht als bestätigter Gerichtsfall dargestellt werden sollten.
Auch zum Vorwurf der Sachbeschädigung gibt es keine Erklärung, welchen Sachschaden die Polizei vermutet. Allein aus dem Tatvorwurf lässt sich nicht schließen, dass das vorbeifahrende Fahrzeug – oder irgendein anderer bestimmter Gegenstand – getroffen oder beschädigt wurde.1
Entscheidend ist nun, welche Anklage die Staatsanwaltschaft erheben wird und welche Beweise den Vorwurf des versuchten Mordes und des rassistischen Motivs stützen sollen. In der am 31. Oktober um 4:47 p.m. Pacific Daylight Time veröffentlichten Mitteilung bat die Polizei um Hinweise von Personen, die noch nicht mit den Ermittlern gesprochen hatten. Wer Informationen bereitstellte, sollte die Fallnummer 26-316621 angeben und sich an das Enhanced Community Safety Team wenden.1
Quellen12
KPTV
City of Portland, Oregon (.gov)
KATU
- HeyDay News
7 ältere Beiträge als Hintergrund gelesen.9 Medien ohne Datumsangabe:
Alle Quellen nach Medium
23 Quellen aus 12 Medien· Meistzitierte zuerst
City of Portland, Oregon (.gov)portland.govZuerst7
- Zuerst berichtet
- Suspect Facing Attempted Murder Charge Following Shooting with Shotgun
- Portland Arrest Statistics | Portland.gov
- Shooting Investigation Leads to Arrest of Suspect on Attempted Murder Charge | Portland.gov
- Detectives Locate and Arrest Suspect in Injury Shooting Case, Booked for Attempted Murder | Portland.gov
- Suspect Jailed on Attempted Murder Charges Following Shooting on Train | Portland.gov
- Suspect Facing Attempted Murder Charges Related to June Downtown Portland Shooting | Portland.gov
- Suspect in Injury Shooting in February Arrested, Charged with Attempted Murder | Portland.gov
KPTVkptv.com4
- Zuerst berichtet
- Man accused of bias crime, shooting at passing car in north Portland
- Man accused of smashing Portland store monitor with hammer, shouting slurs
- Married couple accused of squatting in apartment arrested after North Portland shooting
- Woman accused of following driver, crashing into PPB precinct in NE Portland
KATUkatu.com1
Multnomah Countymultco.us1
oregon.legal1
oregonlegislature.gov1
Portland Criminal Justiceportlandcriminaljustice.org1
Portland.govportlandoregon.gov1
The Oregonian - OregonLive.comoregonlive.com1
Wie ausgestrahlt
- A passing driver escaped injury after at least two shotgun blasts.
- Portland police say a man fired at the driver, and his own statements pointed to a racial motive. They've arrested Marc W. Schaffer and booked him on attempted murder and bias-crime allegations. What charges prosecutors will pursue, and what evidence they'll bring to court, is still unclear.
- Officers responded to someone seen carrying a gun on North Commercial Avenue on Saturday, October 31. Police put their response at 11:03 a.m., in the 6700 block, in Piedmont near North Rosa Parks Way.
- While North Precinct officers were on their way, dispatchers relayed more calls. People were now reporting that the suspect was firing shots. Officers moved toward him and ordered him to drop the shotgun.
- Police say the man dropped the shotgun when officers ordered him to. They took him into custody within seven minutes of the first unit being dispatched. Officers then recovered the shotgun and kept it as evidence.
- That seven-minute interval runs from dispatch to custody. The Enhanced Community Safety Team, which investigates shootings, then examined what happened before officers arrived.
- Investigators say Schaffer fired at least two shotgun shots at a passing driver. That gives a minimum shot count. Police say nobody was injured, including the person driving past.
- The attempted murder and attempted assault allegations concern what police say Schaffer tried to do. Police say their shooting teams treat gunfire aimed at community members as attempted murder cases. Prosecutors decide what charges to pursue in court.
- Investigators say Schaffer's own statements provided evidence that his actions were influenced by his perception of the driver's race. That's the basis police gave for the racial-bias allegation. They haven't disclosed his exact words.
- The allegation centers on the race Schaffer perceived. Oregon's bias-crime framework covers crimes targeting someone because of a perceived protected characteristic, including race. Investigators still have to substantiate the alleged motive as the case moves through the courts.
- Schaffer, a 52-year-old Portland resident, was booked into the Multnomah County Detention Center. Police listed four booking charges covering the alleged attempted killing, attempted assault, racial bias and property damage.
- The booking charges are second-degree attempted murder and first-degree attempted assault, along with first-degree bias crime and second-degree criminal mischief. Schaffer is presumed innocent unless proven guilty.
- We don't yet know which charges prosecutors will pursue or what evidence they'll present to support the alleged attempted killing and racial motive. Investigators were still seeking information from people who hadn't already spoken with police.
Übersetzung aktualisiert:





