Sport · Copa do Brasil
Rauch verzögert Atléticos Comebackversuch – Grêmio erreicht das Finale
Die Leuchtfackeln der Anhänger verzögerten den Beginn des Halbfinales in der Arena MRV. Die Partie endete anschließend 1–1, womit Grêmio sich mit einem Gesamtergebnis von 3–1 für das Finale qualifizierte.
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Video in der Originalsprache
Aus dem englischen Original übersetzt.
Die Anhänger von Atlético-MG kamen mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Arena MRV, den sie ihrer Mannschaft überwinden helfen wollten, und mit einer vertrauten Ansage: „eu acredito“ – „Ich glaube“. Doch noch bevor der Versuch eines Comebacks im Halbfinale der Copa do Brasil beginnen konnte, wurde der Empfang selbst zum Hindernis. Dichter Rauch von Leuchtfackeln und anderem Pyrotechnikmaterial verzögerte am 7. November in Belo Horizonte den Anpfiff gegen Grêmio.1
Das Warten hatte ein Ende; das Comeback blieb aus. Atlético spielte im Rückspiel 1–1, sodass Grêmio mit einem Gesamtergebnis von 3–1 den Einzug ins Finale schaffte. Die Choreografie der Heimfans wurde zu einem eindrucksvollen Auftakt des Ausscheidens, obwohl es keine gesicherten Belege dafür gibt, dass der verzögerte Beginn das Ergebnis verursacht hat.192022
Der Anlass erklärt die Intensität des Empfangs. Atlético hatte am 1. November das Hinspiel in der Arena do Grêmio in Porto Alegre verloren. Zurück im eigenen Stadion hing der Finaleinzug davon ab, diesen Rückstand aufzuholen, nicht einfach nur das Rückspiel zu gewinnen. In Atléticos eigener Vorschau wurde der Rückstand der Mannschaft benannt.1810
Ein Sieg mit drei Toren Unterschied hätte Atlético direkt weitergebracht. Jeder Sieg mit genau zwei Toren Unterschied hätte das Duell ins Elfmeterschießen geführt. Entscheidend war also der Abstand: Drei Tore zu erzielen, hätte den Einzug nicht allein garantiert, wenn Grêmio ebenfalls getroffen hätte. Die Anhänger forderten eine deutliche Wende.1
Ein Empfang, der den Blick auf den Platz vernebelte
Laut dem Bericht von ge begann die Inszenierung noch vor dem Einlaufen der Spieler. Rote Leuchtfackeln brannten, während Galo Doido, Atléticos Maskottchen, die Feierlichkeiten anführte; das Spektakel dauerte während der brasilianischen Nationalhymne an. Neben „Ich glaube“ sangen die Fans „o Galo é o time da virada“ und feierten Atlético als Mannschaft, die ein Spiel drehen kann.1
Der Empfang beschränkte sich nicht auf die Tribünen. Anhänger begrüßten den Mannschaftsbus mit Leuchtfackeln auch außerhalb der Arena MRV – ein Empfang, der als „rua de fogo“, also „Straße des Feuers“, bekannt ist. Im Stadion war der Rauch jedoch mehr als bloße Kulisse: Er war so dicht, dass der geplante Anpfiff nicht pünktlich erfolgen konnte.1
Warum die Mannschaften warten mussten, ist klarer als die Frage, wie lange sie warteten. In seinem Bericht vom 7. November bezifferte ge die Verzögerung auf neun Minuten. Futebolnews nannte für dieselbe rauchbedingte Unterbrechung zehn Minuten. Es gibt keine bestätigte offizielle Aufzeichnung der Verzögerungsdauer, die diesen Unterschied klärt; daher sollte keine der beiden Angaben als offiziell bestätigte Dauer dargestellt werden.114
Auch Rádio Itatiaia berichtete, dass der Rauch von Leuchtfackeln den Anpfiff verzögerte. Das zentrale Ereignis wird somit durch mehr als einen Bericht gestützt, auch wenn der genaue Zeitpunkt ungeklärt bleibt: Die Mannschaften mussten warten, bis die Bedingungen für das Spiel geeignet waren.13
Sichtverhältnisse waren nicht nur vor dem Tor wichtig
Die von ge berichtete Erklärung ging über die Frage hinaus, ob der Schiedsrichter genug sehen konnte, um die Partie anzupfeifen. Das Schiedsrichterteam teilte der Presse mit, dass der Anpfiff unter solchen Umständen von der Zustimmung beider Torhüter und des Videoassistenten-Teams, also des VAR, abhing. Als Grund wurde auch genannt, dass die Bilder klar genug sein müssten, um Vorfälle während des Spiels beurteilen zu können.1
Dabei handelt es sich um eine den Offiziellen zugeschriebene Erklärung, nicht um eine unabhängig belegte Darstellung jedes einzelnen Freigabeschritts an jenem Abend. Sie benennt dennoch das praktische Problem: Gute Sicht war sowohl für die Spieler auf dem Platz als auch für die Offiziellen wichtig, die das Geschehen per Video verfolgten. Ein spektakulärer Einzug durfte Vorrang vor diesen Bedingungen haben.
Aus dieser Erklärung geht auch nicht hervor, dass eine bestimmte Videoprüfung scheiterte oder ein Kamerasystem ausfiel. Die dokumentierte Störung vor dem Spiel war ein verzögerter Anpfiff, weil Rauch die Sicht beeinträchtigte, nicht ein abgebrochenes Halbfinale. Die Partie wurde anschließend ausgetragen und regulär beendet.12
Der offizielle Spielplan hatte das Rückspiel für den 7. November um 18:00 Uhr in der Arena MRV angesetzt; auch in der später veröffentlichten Spielvorschau von Atlético wurden dasselbe Datum und dieselbe Uhrzeit genannt. Diese Angaben belegen den geplanten Anpfiff, klären jedoch nicht die unterschiedlichen Angaben zur Länge der Verzögerung.510
Nach dem Anpfiff stand Atlético weiterhin vor derselben sportlichen Aufgabe, die es aus Porto Alegre mit nach Hause gebracht hatte. Das spätere Unentschieden ließ diese Aufgabe unerfüllt: weder ein Zwei-Tore-Sieg, der ein Elfmeterschießen erzwungen hätte, noch der für den direkten Einzug nötige Vorsprung von drei Toren. Folha und CNN Brasil berichteten über Grêmios Weiterkommen, während FotMob das beendete Duell mit einem Gesamtergebnis von 3–1 verzeichnete.192022
Diese Unterscheidung ist wichtig. Der Rauch unterbrach nachweislich den Beginn von Atléticos Comebackversuch. Das Ergebnis beendete ihn. Den ersten Umstand als Erklärung für den zweiten darzustellen, würde dem Spektakel mehr ursächliches Gewicht beimessen, als die Belege zulassen.
Quellen14
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- Zuerst berichtet
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Wie ausgestrahlt
- Smoke from supporters’ flares held up a cup semifinal at Arena MRV. Atlético-MG needed to overturn a two-goal deficit against Grêmio, but the game ended one-all and Atlético went out. The unresolved detail is exactly how long the smoke kept the teams waiting.
- Atlético supporters’ pre-match welcome left dense smoke inside the stadium in Belo Horizonte. The teams were preparing for the second leg of their Copa do Brasil semifinal on November seventh, with a place in the final at stake.
- The delay lasted a reported nine to ten minutes. The exact duration hasn't been confirmed officially. Both timings describe the same problem: smoke dense enough to hold up the start of play.
- Both goalkeepers and the video officials had to approve the start, the refereeing team said. The video assistant referee team, or VAR, needed pictures clear enough to assess incidents. So the decision involved visibility on the pitch and the quality of the video.
- Red flares were burning before the players entered the field, with Atlético’s mascot, Galo Doido, leading the celebrations. The display continued through the Brazilian national anthem. Supporters chanted “eu acredito,” meaning “I believe,” and celebrated Atlético as a team capable of a comeback.
- Outside Arena MRV, supporters also welcomed the team bus with flares. That reception is known as a “rua de fogo,” or street of fire.
- Grêmio had given the home crowd a two-goal deficit to worry about. Atlético lost the first leg two-nil at Arena do Grêmio in Porto Alegre on November first. To reverse that result, Atlético needed a clear winning margin at home.
- A win by three goals would have taken Atlético directly into the final. Any win by exactly two goals would have sent the tie to penalties. Grêmio’s goals would count too, so Atlético needed that three-goal margin for direct qualification.
- The return leg was played on November seventh. An earlier September announcement had listed November eighth, but the later official preview scheduled it for six in the evening on the seventh. The match-day records also place the game on that date.
- Atlético finished the return leg level with Grêmio at one-all. The semifinal went ahead after the delayed kickoff, but Atlético never achieved the winning margin it needed to overturn the first-leg defeat.
- Grêmio won three-one on aggregate, the combined score across the two legs. Atlético-MG was eliminated, and Grêmio advanced to the Copa do Brasil final.
Übersetzung aktualisiert:





