Katastrophen · Norte-FeuerFortlaufendes Thema · Bericht 4 von 4

Norte-Feuer zu 80% eingedämmt, doch unterirdische Glut hält Einsatzkräfte auf Trab

Der Perimeter des 570 Acres großen Brandes ist zunehmend gesichert, doch unterirdische Glutnester, ungeklärte Fragen zur Brandentstehung und Häuser, die noch auf Sicherheitsprüfungen warten, lassen die Erholung unvollendet.

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  1. Update 1Einige Evakuierte des Norte-Feuers dürfen zurückkehren, obwohl der Brand erst zu 5% eingedämmt ist
  2. Update 2Evakuierungen wegen Norte Fire beendet, Feuer zu 60% eingedämmt
  3. Update 3Norte Fire zu 75 % eingedämmt, doch Regen könnte neue Risiken mit sich bringen
  4. Update 4Norte-Feuer zu 80% eingedämmt, doch unterirdische Glut hält Einsatzkräfte auf TrabSie sind hier

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Der Perimeter des 570 Acres großen Brandes ist zunehmend gesichert, doch unterirdische Glutnester, ungeklärte Fragen zur Brandentstehung und Häuser, die noch auf Sicherheitsprüfungen warten, lassen die Erholung unvollendet.

Die erste Bedrohung durch das Norte-Feuer war seine Geschwindigkeit: Santa-Ana-Winde trieben es am Freitag innerhalb einer Stunde auf 250 Acres, während sich die Flammen von San Clemente in Richtung San Juan Capistrano ausbreiteten. Bis Montagabend hatte sich die Herausforderung verändert. Die Feuerwehr hatte 80% des Perimeters gegen eine weitere Ausbreitung gesichert; die betroffene Fläche blieb bei 570 Acres. Nun suchen die Einsatzkräfte nach Hitze, die unter scheinbar ruhigem Boden überdauern kann. 1 3

Das ist ein weiterer Fortschritt seit unserer Sendung vom 19. Oktober, in der von einem Eindämmungsgrad von 75% berichtet wurde. Die verbleibenden Arbeiten lassen sich jedoch nicht allein am Eindämmungsgrad messen. Die Einsatzkräfte müssen unterirdische Glutnester löschen, durch die Brandbekämpfung aufgewühlten Boden wiederherstellen und ein erneutes Aufflammen verhindern. Für Familien, deren Häuser verschont blieben, steht eine weitere Prüfung an: ob diese Häuser sicher bewohnbar sind.

Die wichtigsten Fakten

  1. 80%Perimeter gegen Ausbreitung gesichert 731
  2. 570 AcresGemeldete Brandfläche 731
  3. 7 HäuserBeschädigt oder zerstört; getrennte Zahlen nicht bestätigt 31

Die Abfolge ist wichtig. Am Sonntagabend lag der Eindämmungsgrad bei 60%. CBS Los Angeles und The Spokesman-Review meldeten in ihren Berichten vom 19. Oktober 75% und beschrieben damit den früheren Stand am Montag; im späteren Bericht von MyNewsLA lag der Eindämmungsgrad bei 80%. Das sind aufeinanderfolgende Aktualisierungen, keine widersprüchlichen Messungen desselben Zeitpunkts. Der jüngste Wert entspricht einem Anstieg um 20 Prozentpunkte seit Sonntag, ohne dass eine Ausweitung über 570 Acres hinaus gemeldet wurde. 1 2 4

Auch der staatliche Einsatzbericht verzeichnet einen Eindämmungsgrad von 80% und eine Fläche von 570 Acres; die Aktualisierung vom 19. Oktober ist mit 4:34 p.m. angegeben, ohne Nennung einer Zeitzone. Als zuständige Behörde nennt der Bericht die Orange County Fire Authority und weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich nicht um einen CAL-FIRE-Einsatz handelt. Der Eindämmungsgrad bezeichnet den Anteil des Perimeters, der gegen eine Ausbreitung gesichert ist – nicht den Prozentsatz der Fläche, auf der das Feuer gelöscht wurde. 73

MyNewsLA berichtet, dass 583 Feuerwehrleute dem Einsatz zugeteilt waren. Es ist nicht belegt, dass diese Personalstärke zeitgleich mit der Aktualisierung im staatlichen Bericht gilt; die dort beschriebene Arbeit ist jedoch eindeutig: Glutnester zu finden und zu löschen, die das Feuer erneut entfachen könnten. 1

Wärmebilddrohnen machen diese Suche möglich. Das Drohnenprogramm von OCFA hat 20 Bediener; die Kameras können Hitze erkennen und den Feuerwehrleuten am Boden genaue Standorte übermitteln. Bodentrupps graben dann an diesen Stellen nach und bestätigen, dass die Hitze erloschen ist. Dan Dufrene, Programmleiter für den Drohneneinsatz, sagte ABC7, dass unterirdische Glutnester wochenlang inaktiv bleiben können. 3

Nur weil man keinen Rauch in der Luft sieht, sind bei unserem Einsatz in Bezug auf den Drohnenbetrieb im Grunde erst etwa 25% unserer Arbeit erledigt.

Dan Dufrene 3

Diese 25% beziehen sich auf den Arbeitsaufwand für Drohnen, nicht auf den Eindämmungsgrad. Der Unterschied erklärt, warum ein immer ruhiger erscheinender Hang weiterhin rund um die Uhr Arbeit erfordert. OCFA hat die Bewohner gebeten, in der Nähe keine privaten Drohnen zu fliegen, da diese die Brandbekämpfung stören könnten. Die Behörde hofft, künftig Drohnen einzusetzen, die Wasser zu Glutnestern bringen; das ist jedoch ein Vorhaben für die Zukunft und keine hier nachgewiesene Einsatzfähigkeit. 3

Ein gerettetes Haus, eine vertriebene Familie

Die Familie von Scott Peterson zeigt, wie groß der Unterschied zwischen einem verschonten Haus und der Rückkehr eines Haushalts ist. Peterson war mit seiner Tochter zu Hause in der Via La Mirada, als sich die Flammen näherten. Seine Frau war nicht in der Stadt, und sie beobachteten über ihre Kameras, wie ein Baum im Hinterhof Feuer fing. Die Flammen erreichten den Zaun; er befürchtete, das Haus sei verloren. 3

Feuerwehrleute gingen mit einem Schlauch in den Garten und löschten das Feuer. Peterson schreibt ihnen zu, sein Haus und die Häuser der Nachbarn gerettet zu haben. Seine Familie liefert nun Luftreiniger an Nachbarn aus, bleibt aber vertrieben, während sie auf Luftqualitätstests wartet. Ihre Erfahrung belegt, dass eine Familie weiterhin nicht zu Hause wohnen kann – nicht, wie viele Menschen insgesamt noch nicht in ihre Häuser zurückkehren können. 3

Alle Evakuierungsanordnungen wurden aufgehoben. Die Bewohner begannen am Samstagabend, dem 17. Oktober, zurückzukehren, und die Notunterkünfte schlossen; diese Wiederöffnung hatte bereits vor unserer Sendung vom 19. Oktober stattgefunden. Die anfänglichen Schätzungen von etwa 6,000 Häusern und 16,000 Bewohnern bezogen sich auf das Gebiet, für das Evakuierungsanordnungen galten, nicht auf bestätigte Abreisen oder die derzeitige Zahl der Vertriebenen. 190 191 1

Die Erlaubnis, in ein Viertel zurückzukehren, bedeutet auch nicht, dass überall uneingeschränkter Zugang besteht. Es gibt keine neuere bestätigte Mitteilung, wonach die gesonderte Fahrzeugbeschränkung auf der Via La Mirada nördlich der Esperanza oder die Sperrung der Brandfläche als aktives Brandgefahrengebiet aufgehoben wurde.

Bei der Schadensbilanz bleibt es bei sieben beschädigten oder zerstörten Häusern in San Juan Capistrano; eine bestätigte Aufschlüsselung nach diesen Kategorien liegt nicht vor. Diese kombinierte Einschätzung ersetzt die frühe Zählung von mindestens sechs zerstörten Häusern, die in unserer Sendung vom 17. Oktober verwendet wurde; sie bedeutet nicht, dass sieben Häuser zerstört wurden. ABC7 berichtet inzwischen außerdem, dass sich beide Feuerwehrleute, die nach den Verletzungen am Freitag im Krankenhaus waren, zu Hause erholen. Damit ist ihr Krankenhausaufenthalt beendet, doch eine vollständige Genesung oder ein Zeitplan dafür ist damit nicht belegt. 3

Ein Vorwurf, keine Feststellung zur Brandentstehung

Am Montag kam ein neuer Vorwurf zur Verantwortung hinzu, aber keine offizielle Antwort auf die Frage nach der Brandursache. ABC7 berichtet, dass Bridgford Law im Namen eines evakuierten Bewohners von San Juan Capistrano eine Klage eingereicht hat, in der ein Ausfall von Anlagen von San Diego Gas & Electric als Brandursache geltend gemacht wird. Derselbe Bericht spricht von einer erwarteten Klage; die zugrunde liegende Gerichtsakte, der Name des Klägers und die Aktenzeichen wurden nicht unabhängig bestätigt. 3

Laut ABC7s Darstellung der Klage wurde am Freitag um 11:31 a.m. ein Stromausfall im Stromkreis 197 nordwestlich von Eminencia Del Norte gemeldet; zwei Minuten später meldete OCFA den Brand. In der Klage wird außerdem behauptet, dass sich Anlagen des Versorgers in einer Entfernung von 100 bis 200 Fuß vom ungefähren Brandentstehungsort befanden. Diese präzisen Angaben zu Zeitpunkt, Stromkreis und Entfernung bleiben Vorwürfe – sie beruhen nicht auf unabhängig bestätigten Versorgerunterlagen oder Messungen. 3

Der Anwalt Richard Bridgford sprach von einer «extrem hohen Wahrscheinlichkeit», dass der Versorger den Brand verursacht habe. Das ist die Einschätzung des Anwalts der Klägerseite, keine von Ermittlern festgestellte Wahrscheinlichkeit. 3

SDG&E bestätigt einen Stromausfall am Freitag in San Clemente und erklärt, mit OCFA zusammenzuarbeiten. Das Unternehmen sagt, die Ursache des Ausfalls werde noch untersucht, Rauch und Asche könnten Stromausfälle verursachen, und derzeit gebe es keine Grundlage für einen Zusammenhang zwischen seinen Anlagen und der Brandentstehung. Rauch und Asche sind eine mögliche Erklärung, aber keine nachgewiesene Erklärung für diesen Stromausfall. 3

Der zeitliche Zusammenhang liefert den Ermittlern einen Ansatzpunkt; er belegt nicht, welches Ereignis das andere verursacht hat. Es wurden weder ein defektes Bauteil noch ein nachgewiesener Ausfallmechanismus oder eine abschließende offizielle Feststellung zur Brandentstehung ermittelt. Auch darf eine Untersuchung der Versorgungssicherheit nicht mit einer Feststellung der Brandursache verwechselt werden: Die California Public Utilities Commission erklärt, dass ihre Ermittler zu Waldbränden die Einhaltung der Vorschriften durch Versorgungsunternehmen untersuchen, aber nicht die Ursache eines Brandes bestimmen. 167

Regen naht, während Reparaturarbeiten noch ausstehen

Neben der Suche nach Glutnestern planen die Einsatzkräfte für diese Woche Maßnahmen zur Wiederherstellung des Geländes – sie wollen den durch die Brandbekämpfung aufgewühlten Boden reparieren, um Erosion zu verringern. Der genaue Umfang und der Zeitplan für den Abschluss sind noch offen. Das ist ein weiterer Grund, weshalb die Sicherung des Perimeters ein Meilenstein und kein Endpunkt ist. 2 191

Für Mittwoch und Donnerstag, den 21.–22. Oktober, ist Regen vorhergesagt, nachdem das Feuer zunächst bei Trockenheit und windigen Bedingungen ausgebrochen war. Eine regionale Regenprognose sagt jedoch nicht aus, wie viel Regen auf die Brandfläche des Norte-Feuers fallen wird oder wie intensiv. Es ist noch nicht belegt, dass die Prognose den Eindämmungsstand verändert hat; auch gibt es hier keine bestätigte, speziell für die Brandfläche geltende Angabe zu Regenmenge oder -intensität und keine entsprechende Warnung. 2

Der nächste Maßstab für den Fortschritt ist daher umfassender als die nächste Eindämmungszahl: ob die Einsatzkräfte die verbliebene Hitze beseitigen, ob die aufgewühlten Hänge dem kommenden Wetter standhalten und ob Familien sicher in den Häusern leben können, die Feuerwehrleute gerettet haben. Für Petersons Familie hängt die letzte Antwort weiterhin von Luftqualitätstests ab. 3

Wie ausgestrahlt 23 Zeilen
  1. Firefighters have secured 80 percent of the Norte Fire's perimeter against spread.
  2. On October 19, we reported 75 percent containment. The later Monday assessment puts it at 80 percent. The footprint still holds at 570 acres, but crews are searching for buried heat that could restart the fire.
  3. What will it take to eliminate that heat and get families safely back into their homes?
  4. Santa Ana winds pushed the fire to 250 acres within an hour Friday. It began near Portico Del Norte in San Clemente and spread toward San Juan Capistrano. Orange County Fire Authority is leading the response.
  5. Containment measures how much of the perimeter crews have secured against further spread. Heat can remain inside those lines. The latest staffing figure is reportedly 583 firefighters. An earlier Sunday-morning count was 467, taken at a different stage of the response.
  6. Crews moved from 60 percent containment Sunday evening to 75 percent Monday morning, then 80 percent later Monday. That's a twenty-percentage-point improvement since Sunday, with no reported expansion beyond 570 acres.
  7. The state incident page also carries 80 percent containment and 570 acres. Its October 19 update is marked 4:34 p.m., without a stated time zone. The page identifies Orange County Fire Authority as the jurisdictional agency.
  8. Thermal cameras can find heat beneath ground that looks quiet. Firefighting drones send the hot spots' exact locations to crews below. Those firefighters dig into the soil and check that the heat is completely out, while other crews strengthen containment lines.
  9. Buried hot spots can stay dormant for weeks, says air operations manager Dan Dufrene. He says the absence of smoke leaves much of the drone work unfinished. OCFA's drone program has 20 operators, and fire crews are working around the clock.
  10. Dufrene described the drone work as only about 25 percent done even when smoke disappears. That describes the drone workload. Residents have been asked to keep personal drones away because they could interfere. OCFA hopes eventually to use drones that deliver water directly to hot spots.
  11. Seven homes in San Juan Capistrano were damaged or destroyed. The separate totals still aren't clear. Both firefighters hospitalized after Friday's injuries are now recovering at home. Earlier information identified heat exhaustion for at least one of them.
  12. Our October 17 broadcast used an early assessment of at least six homes destroyed. The later seven-home assessment combines damage and destruction, and replaces that earlier tally.
  13. All evacuation orders have been lifted. Residents began returning Saturday evening, and evacuation shelters closed. That reopening had already happened before our October 19 broadcast.
  14. Scott Peterson's family still can't live in their home on Via La Mirada. They're waiting for air-quality testing, even though firefighters saved the house. The family is delivering air scrubbers to neighbors while their own displacement continues.
  15. Peterson was home with his daughter as flames approached. His wife was out of town, and they watched their cameras as a backyard tree caught fire. Flames reached the fence. Firefighters entered the yard with a hose and put them out, saving his home and neighboring houses.
  16. Police chief Justin Chevalier's initial estimates covered about 6,000 homes and 16,000 residents under evacuation orders. Those figures describe the area ordered to leave. The number still displaced hasn't been counted publicly. We also don't have a newer notice ending the separate Via La Mirada vehicle restriction or burn-scar closure.
  17. Bridgford Law's complaint alleges San Diego Gas and Electric equipment failure caused the fire. Attorney Richard Bridgford calls that highly probable. The utility says there's currently no basis to connect its facilities to the ignition and is cooperating with fire investigators.
  18. The complaint was reportedly filed Monday for a San Juan Capistrano resident who evacuated. It cites a nearby outage two minutes before the fire was reported. It also places utility equipment within 100 to 200 feet of the approximate ignition site. Those details are the complaint's allegations.
  19. SDG&E confirms an outage Friday but says its cause is still under investigation. The company says smoke and ash can cause electrical outages. Investigators haven't determined what started this fire, or whether the outage and ignition are connected.
  20. The outage's timing gives investigators a lead. It doesn't tell them which event caused the other. California's utility regulator examines whether utilities followed safety requirements; its wildfire investigators don't determine a fire's cause.
  21. Crews also plan to repair ground disturbed by firefighting this week to help reduce erosion. That work continues inside the perimeter, alongside the search for buried heat. Securing the boundary leaves both jobs unfinished.
  22. Rain is forecast Wednesday and Thursday, October 21 and 22. The regional outlook includes showers and a chance of thunderstorms, most likely Wednesday night into Thursday morning. It puts the chance of wetting rain above 90 percent from the coast to the mountains.
  23. Those regional odds don't specify how hard rain will fall on the Norte burn scar. Crews still need to eliminate the remaining heat and protect disturbed slopes. For Peterson's family, returning to live at home still depends on air-quality testing.

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