Bericht
Vance sagt, die USA seien nicht im Krieg – Pentagon zählt 812 Verluste
Vance sprach von sechs Wochen und keinem aktiven Beschuss. Die Pentagon-Bilanz vom 4. Sept. nennt 18 Tote, 794 Verwundete und Einsätze bis ins Jahr 2027.
Aus dem englischen Original übersetzt.
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Der Vizepräsident stand am 3. September am Rednerpult im Presseraum des Weißen Hauses und sagte, die Vereinigten Staaten befänden sich nicht wirklich in einem Krieg. Die eigene Bilanz des Pentagons zählte am Tag darauf 812 getötete und verwundete Amerikaner in einem Konflikt, der inzwischen in seinem siebten Monat ist. 22 4
Vizepräsident JD Vance sagte vor Reportern: „Ich würde es nicht als Krieg bezeichnen“, und fügte hinzu: „Im Moment wird nicht aktiv geschossen.“ 22 23 Die großen Kampfhandlungen hätten nur etwa sechs Wochen gedauert, sagte er – ein Zeitraum, der mit der Kampagne Operation Epic Fury verbunden ist, die auf die früheren Angriffe der Operation Midnight Hammer folgte –, und tat alles Weitere seitdem als „Aufflackern“ ab. 32 24 Einen „künstlichen Zeitplan“ für ein Ende lehnte er ab: „Wenn Sie fragen: ‚Wann wird das enden?‘, stellen Sie mir eine Frage wie: ‚Wann werden die Iraner aufhören, auf Schiffe zu schießen?‘“ 22 28
Die wichtigsten Fakten
Präsident Donald Trump bekräftigte die gleiche Verharmlosung am 4. September. „Ich nenne es einen militärischen Konflikt, weil es für uns eine Kleinigkeit ist. Es ist keine große Sache“, sagte er und fügte hinzu, dass „viele Leute es nicht Krieg nennen“, dass die Kämpfe „mit Unterbrechungen“ stattfänden, dass „wir gerade nicht kämpfen“ und dass „ich nicht glaube, dass es wichtig ist, wie man es nennt“, bevor er die 18 US-Todesopfer dem Vietnamkrieg gegenüberstellte. 34 35 Im Juni hatte Trump gesagt: „Das ist kein endloser Krieg. Wir machen das seit drei Monaten.“ 26
Ich würde es nicht als Krieg bezeichnen. Im Moment wird nicht aktiv geschossen.
Sechs Wochen behauptet, sieben Monate gezählt
Die Kampagne begann am 28. Februar 2026, womit Anfang September in ihren siebten Monat fällt, nicht in ihre sechste Woche. 25 30 Laut der Pentagon-Offenlegung vom 4. September waren seitdem 18 US-Soldaten getötet und 794 verwundet worden, insgesamt 812, wobei die überwältigende Mehrheit der Verwundeten Heeressoldaten sind. 4 7 Die Bilanz ist stetig gestiegen: 624 Verwundete am 26. Juli eingeräumt, 757 in der Aktualisierung vom 21. August und 794 am 4. September nach erneuten Angriffen. 9 10
Ohne öffentliche Ankündigung verlängerte Verteidigungsminister Pete Hegseth stillschweigend die Truppeneinsätze im Nahen Osten bis ins Jahr 2027 und hält damit rund 50.000 US-Soldaten und 19 Kriegsschiffe unbefristet im Einsatzgebiet. 2 5 Die Einsätze der 1st Brigade der 82nd Airborne und ihrer Heeresfliegerbrigade wurden um bis zu 12 Monate auf ein volles Jahr verlängert. 3 2 Kein veröffentlichter Befehl nennt einen Endmonat; „bis ins Jahr 2027“ ist die verifizierte Formulierung, wobei die 12-Monats-Frist die im Frühjahr verlegten Einheiten bis Anfang 2027 bindet. 3 5
Die Marktdaten widersprechen der Darstellung der Regierung, die Energieströme seien wiederhergestellt. Vance beharrte darauf, Irans „Kontrolle über die Straße von Hormus ist faktisch dahin, und sie ist ein schwindender Trumpf“, die Öl- und Gasströme durch die Meerenge seien „fast wieder dort, wo sie vor Beginn des Konflikts überhaupt waren“, und iranische Angriffe auf die Handelsschifffahrt hätten „von Tag zu Tag weniger Wirkung“. 29 31 Anfang September wurde Brent bei rund 96 $ pro Barrel gehandelt, etwa ein Drittel über dem Vorkriegsniveau, WTI bei rund 91 bis 92 $. 29 33 Der US-Durchschnittspreis für Normalbenzin lag bei etwa 4,14 $ pro Gallone, ein Rekord zum Labor Day, und Diesel lag mit etwa 5,78 bis 5,88 $ auf oder nahe einem Allzeithoch. 29
Die Durchfahrt durch die Straße von Hormus blieb beeinträchtigt: An manchen Tagen passierten nur eine Handvoll Handelsschiffe, gegenüber einem 10-Tage-Durchschnitt von rund 15 Schiffen. 29 Eine Absichtserklärung vom Juni, die die Meerenge kurzzeitig wieder öffnete, die Preise dämpfte und Gespräche über ein umfassenderes Abkommen innerhalb von 60 Tagen versprach, hatte Risse bekommen. 22 US-amerikanische und iranische Streitkräfte lieferten sich Ende August und Anfang September erneut Gefechte, wobei die USA Ziele rund um die Meerenge angriffen und Iran in Richtung Kuwait, Bahrain und Jordanien feuerte. 30
Bekannt
- Bis zum 4. Sept. 18 US-Soldaten getötet und 794 verwundet, insgesamt 812. 47
- Einsätze im Nahen Osten bis ins Jahr 2027 verlängert, Brigaden der 82nd Airborne um bis zu 12 Monate verlängert. 23
- Heeresminister Dan Driscoll trat nach 18 Monaten zurück; Sean Parnell ist unter mindestens vier Kandidaten Hegseths bevorzugter Nachfolger. 1812
Unbekannt
- Es gilt kein dauerhafter Frieden, und für die Verlängerungen wurde kein verifizierter Endmonat veröffentlicht.
Als Nächstes
- Ob sich die Schifffahrt durch die Straße von Hormus erholt oder ob Preise und Verluste vor November eine Abkehr von der unbefristeten Ausrichtung erzwingen.
Die Pentagon-Führung war genau in diesem Moment im Umbruch. Heeresminister Dan Driscoll trat nach 18 Monaten im Amt zurück und ging um den 2. September nach Spannungen mit Hegseth, nachdem er seine Bedenken direkt Trump vorgetragen hatte. 18 19 Hegseths bevorzugter Kandidat für seine Nachfolge ist Sean Parnell, sein eigener Chefsprecher im Pentagon und leitender Berater – einer von mindestens vier Namen im Rennen neben Marc Anderson, Derrick Anderson und dem Abgeordneten Brian Mast; eine Nominierung steht noch nicht fest. 12 14 General Randy George wurde im April 2026 abgesetzt, und General Christopher LaNeve amtiert seit dem 2. April als kommissarischer Stabschef des Heeres; vakant ist also der Posten des Ministers, nicht die höchste uniformierte Position der Teilstreitkraft. 1
Der Abgeordnete James Walkinshaw, Demokrat aus Virginia, sagte, die Soldaten „haben alles getan, was von ihnen verlangt wurde, und mehr“ und seien „von ihrer eigenen Führung im Stich gelassen worden“, wobei er Hegseth, Vance, Rubio und Trump nannte, und dass „es Zeit ist, sie nach Hause zu holen, diesen Krieg zu beenden und die Kosten zu senken“. 1 Er sehe nicht, dass der Krieg „mit einem Sieg oder einem guten Ergebnis aus amerikanischer Sicht“ ende, sagte er, und argumentierte, Teheran sei strategisch stärker positioniert als vor Beginn der Kampagne. 1
Es gilt kein dauerhafter Frieden. Vance sagte, die USA sprächen nicht mit Iran, solange es nicht aufhöre, auf Handelsschiffe zu feuern. 22 Trump hat intern erörtert, den Krieg aus politischen Gründen für beendet zu erklären und dabei Angriffsoptionen, auch gegen Inseln nahe der Meerenge, in Reserve zu halten, und hat es abgelehnt, eine an die Zwischenwahlen gekoppelte Frist zu setzen. 35 37 Da kein glaubwürdiger Plan vorliegt, den Konflikt vor den Wahlen im November zu beenden, wächst die Kluft zwischen dem, was die Regierung über den Krieg sagt, und dem, was ihr eigenes Pentagon verzeichnet, zu einer Wahlkampffrage heran, die das Weiße Haus bislang mit einem Streit über das Wort Krieg beantwortet hat. 26 1
Wie ausgestrahlt 9 Zeilen
- The Pentagon counts 812 U.S. casualties — and the Vice President says it isn't a war. That gap between the administration's language and its own ledger is now a political crisis, with deployments quietly extended into 2027 and families absorbing the cost. How does the administration reconcile its six-week claim with a war now in its seventh month?
- The wounded count has climbed steadily: 624 on July 26, 757 on August 21, and 794 on September 4. That's 812 total with 18 killed, most of them Army soldiers.
- Vance refused any artificial timeline, saying "When you ask, 'When will this end?' you're asking me a question like, 'When will the Iranians stop shooting at ships?'"
- That is the gap between what the administration says and what its own records show.
- Defense Secretary Pete Hegseth quietly extended Middle East deployments into 2027, keeping roughly 50,000 troops and 19 warships in theater on open-ended footing. The 82nd Airborne's 1st Brigade and its combat aviation brigade were extended to a full 12 months, with no published end month.
- The market data also cuts against the administration's framing. Brent crude trades near $96 a barrel, about a third above pre-war levels. The national average for regular gasoline is about $4.14, a Labor Day record, and diesel is near an all-time high at roughly $5.78 to $5.88.
- Army Secretary Dan Driscoll resigned after 18 months amid friction with Hegseth. Hegseth's preferred successor is his own spokesman, Sean Parnell, one of at least four candidates. Gen. Randy George was removed as Army Chief of Staff in April, and Gen. Christopher LaNeve has been acting since then.
- Walkinshaw says service members have done everything asked of them and more, but have been failed by their own leadership. He does not see the war ending with a victory or a good outcome from the American perspective.
- No durable peace is in force. The June memorandum that briefly reopened the strait has frayed. Vance says the U.S. is not talking to Iran unless it stops firing on commercial shipping. Trump has privately discussed declaring the war over for political reasons while keeping strike options in reserve. With no credible plan to end the conflict before November, the distance between the administration's language and its own Pentagon records is growing into an election-season question.
Quellen
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Zitierte Quellen
- ABC News Live Prime: September 3, 2026
- Hegseth Extends Mideast Deployments Into 2027, Escalating Strain on Troops - WSJ
- 82nd Airborne troops’ Middle East deployment extended into 2027 | Stars and Stripes
- Dozens more U.S. troops wounded in Iran war amid new strikes
- War lingering, Pentagon extends Mideast troop deployments into '27 - Asia Times
- U.S. Extends Middle East Troop Deployments Into 2027 as Iran War Drags On
- Dozens More Troops Added to Iran War Wounded Toll as Strikes Resume
- Pentagon reveals hundreds of new Iran war casualties
- Pentagon reports more than 600 US casualties during Iran war – The Irish Times
- Pentagon updates casualties: 757 injured in ongoing Iran conflict and overseas operations | FOX 5 Atlanta
- Pentagon quietly updates how it categorizes Iran war casualties
- Hegseth favors Sean Parnell for Army secretary, sources say, but it's ...
- Hegseth’s pick faces competition in search for new Army secretary
- At least 4 candidates under consideration for Army secretary ...
- Dan Driscoll resigns as Army secretary as replacements are floated | Fox News
- Trump's Pentagon shake-up revives a presidential power play ... - Fox News
- Dan Driscoll’s Resignation as Army Secretary Deepens Questions About Trump’s Pentagon Power Play
- Army Secretary Dan Driscoll is stepping down after 18 months on the job, White House says - Los Angeles Times
- Dan Driscoll's Parting Shot - The Atlantic
- Who Is Sean Parnell? Pete Hegseth's Pick to Become the Next Ar...
- Democrats warn of ‘hollowed out’ leadership after army chief resigns amid clashes with Hegseth | Pete Hegseth | The Guardian
- Vance says Iran conflict is not a war, declines to offer timeline for end
- JD Vance says Iran conflict isn’t a ‘war’ | CNN Politics
- 'I Wouldn't Call it a War': Vance Downplays Iran Conflict - TIME
- US Vice President JD Vance declines to offer timeline for end of Iran war | US-Israel war on Iran News | Al Jazeera
- Vance says Iran fight isn't a 'war' as Trump tries to navigate unpopular conflict as election nears - Los Angeles Times
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- ‘I wouldn’t call it a war’: JD Vance’s jaw-dropper after reporter asks about Iran timeline | The Independent
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- JD Vance blames Iran for high gas prices, criticizes Europe over Strait of Hormuz | The Jerusalem Post
- JD Vance Says He Wouldn’t Call Iran Conflict a War - The New York Times
- Vance Plays Down Iran Conflict, Says ‘Wouldn’t Call It a War’
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- Vance Says Iran Fight Isn't a 'War' as Trump Tries to Navigate Unpopular Conflict as Election Nears
- Iran war is not a war, US VP Vance says - AL-MONITOR: The Middle Eastʼs leading independent news source since 2012
- After falsely pointing to a war victory, JD Vance says, ‘I wouldn’t call it a war’
- US’ Vance says Iran conflict is not a war, declines to offer timeline for end | The Straits Times
- Why Vance says he wouldn't call the Iran conflict a war
Übersetzung aktualisiert: 24. September 2026 um 08:14 GMT-5
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