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Unternehmen · Krise bei WohnkreuzfahrtenFortlaufendes Thema · Bericht 3 von 3

Villa-Vie-Bewohner müssen Hotelrechnungen zahlen, während ihr Altersvorsorgegeld auf dem Spiel steht

Hafen-Shuttles haben einige verdrängte Bewohner der Odyssey erreicht, doch ein Paar sagt, die Hotelkosten müssten sie selbst tragen. Andere wissen nicht, ob sie Geld zurückerhalten, das sie für einen Ruhestand auf See eingesetzt hatten.

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  1. Update 1Bewohner der Odyssey müssen ihre schwimmenden Wohnungen in Kambodscha verlassen
  2. Update 2Villa Vie plant Chapter 11 – kann das Unternehmen den Bewohnern ihr Zuhause auf See zurückgeben?
  3. Update 3Villa-Vie-Bewohner müssen Hotelrechnungen zahlen, während ihr Altersvorsorgegeld auf dem Spiel stehtSie sind hier

Was sich seit unserem letzten Bericht geändert hat

33 Stunden später

Jetzt

Hafen-Shuttles haben einige verdrängte Bewohner der Odyssey erreicht, doch ein Paar sagt, die Hotelkosten müssten sie selbst tragen. Andere wissen nicht, ob sie Geld zurückerhalten, das sie für einen Ruhestand auf See eingesetzt hatten.

Zwei Jahre lang bauten die Bewohner der Villa Vie Odyssey ihr Leben rund um eine Kabine auf See auf. Jetzt stellt sich unmittelbar die Frage, wer ein Zimmer an Land bezahlt. Lanette Canen und Johan Bodin sagen, das Unternehmen habe nach der Einstellung des Betriebs in Kambodscha beim Ausladen ihrer Koffer geholfen und Hafen-Shuttles bereitgestellt – ihre Hotelrechnungen habe es jedoch nicht bezahlt. Dieser Unterschied zeigt am deutlichsten, wie sich die Einstellung des Betriebs auf die Geldbeutel der Bewohner auswirkt. 2

In unserem Bericht vom 29. Oktober schilderten wir die Aussetzung des Betriebs durch Villa Vie Residences am 27. Oktober, die abrupte Verdrängung der Bewohner und die von der Geschäftsführung beabsichtigte Vorgehensweise nach Chapter 11. Eine vorübergehende Unterkunft blieb ungeklärt. Die jüngsten Berichte lassen erkennen, welche Hilfe tatsächlich geleistet wurde, und machen zugleich Ausgaben sichtbar, die Menschen bereits getätigt hatten, bevor sie überhaupt an Bord gegangen waren. Sie belegen weder einen Insolvenzantrag noch eine Rettungsfinanzierung oder einen Neustart.

Die Odyssey liegt Berichten zufolge weiterhin in Sihanoukville, wo die Bewohner Hotels suchen und ihre Weiterreise organisieren. Der geplante 60-tägige Restrukturierungsversuch des in Florida ansässigen Betreibers bietet keine Erfolgsgarantie – und ist kein Versprechen, Passagiere 60 Tage lang zu unterstützen. 2 38

Ein Shuttle ist kein Hotel

Die Erfahrungen von Canen und Bodin entsprechen nicht den früheren Aussagen der Geschäftsführung, wonach Unterkunft und Nahverkehr übernommen würden, internationale Reisen jedoch ausgeschlossen seien. Ihr Bericht belegt eine gewisse praktische Hilfe, aber kein umfassendes Unterkunftsprogramm. Unklar bleibt, ob die Hilfe für die Bewohner unterschiedlich ausfiel oder zugesagte Zahlungen sie noch nicht erreicht hatten.

Das Paar sagt, ein anderer Bewohner habe Hilfe bei den Unterkunftskosten angeboten und arbeite daran, einen Charterflug nach San Francisco zu organisieren. Das ist Unterstützung durch einen Mitreisenden, die noch im Gange ist, keine abgeschlossene Evakuierung und kein vom Unternehmen finanzierter Flug. Canen und Bodin planen, ungefähr eine Woche in einem Hotel in Sihanoukville zu verbringen, dann einige Zeit in Phnom Penh zu bleiben und über Vietnam, Bali und Thailand weiterzureisen. Sie hoffen, dass niedrigere Lebenshaltungskosten sie über Wasser halten, während sie einen längerfristigen Plan ausarbeiten. 2

Beide sind 56 Jahre alt. Sie verkauften ein Unternehmen, um eine Kabine für $100,000 zu finanzieren, und zahlten monatlich $3,500 an Instandhaltungskosten. Canen betrieb vom Schiff aus ein Unternehmen für den Austausch von Windschutzscheiben; gemeinsam dokumentierten sie ihre Erfahrungen unter dem Titel Living Life on a Cruise. Sie rechneten mit 15 Jahren an Bord und sagten der BBC, sie erwarteten nicht, ihr Geld zurückzubekommen. Nun haben sie beschlossen, das Vorhaben auch dann aufzugeben, wenn das Schiff wieder in See sticht: Eine geplante Erhöhung der Instandhaltungsgebühren hätte sie finanziell ausgeschlossen. 2 5

Unsere unmittelbare Reaktion war ein tiefes Gefühl des Herzschmerzes darüber, das Zuhause und die Gemeinschaft verlassen zu müssen, die wir in den vergangenen zwei Jahren aufgebaut hatten.

Lanette Canen 2

Ein Teil dieser Gemeinschaft hält an Land zusammen. Canen sagt, die Bewohner fänden sich gemeinsam ein und pflegten ihre Freundschaften. Doch Freundschaft kann keine sichere Unterkunft ersetzen. Die ehemalige Bewohnerin Sharon Lane, die im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen abreiste, sagt, sie besitze noch immer eine Kabine, weil ihr Vertrag die Vermietung untersage; sie bezweifle, dass ein Verkauf jetzt noch möglich sei. Freunde, die nur wenige Stunden Zeit hatten, um abzureisen, müssen Transport, Visa und eine Unterkunft organisieren. Lane benötigte Wochen, um ihre eigene Abreise zu planen. 2

Ersparnisse für den Ruhestand – noch vor der ersten Einschiffung

Die in Brisbane lebende Rina Cavazza sagte dem Sender ABC Australia, sie habe $170,000 bezahlt und noch 18 Monate ihrer Reise vor sich gehabt. Sie wohnt in einem örtlichen Hotel und organisiert ihre Rückkehr nach Brisbane. Dass sie in einem Hotel wohnt, belegt nicht, dass Villa Vie dafür bezahlt hat. Sie schilderte eine letzte Gelegenheit, ihre persönlichen Gegenstände abzuholen; aus ihrem Bericht geht jedoch keine für alle geltende Frist für den Zugang hervor. 3

Lisa McKays finanzielle Belastung begann, noch bevor ihre Reise überhaupt anfing. Die ehemalige Lehrerin aus Brisbane sagt, sie habe $63,500 per direkter Banküberweisung aus ihrer Altersvorsorge überwiesen und sollte am 15. November in Kuala Lumpur an Bord gehen. Dieser Termin liegt noch in der Zukunft; das Geld ist bereits aus ihren Ersparnissen für den Ruhestand abgeflossen. 3

Vor der Zahlung fragte McKay eine Buchungsagentin zu negativen Kommentaren im Internet. In Nachrichten, die ABC vorlagen, sagte die Agentin, sie würde nicht für das Unternehmen arbeiten, wenn sie glaubte, dass es in Schwierigkeiten stecke, und falls die Odyssey nicht mehr betrieben werden könne, werde ein anderes Schiff organisiert. Ein Ersatzschiff ist bislang nicht bestätigt. McKay befürchtet, dass ihre Chancen, ihr Geld zurückzubekommen, sehr gering sind. 3

ABC gab nicht ausdrücklich an, in welcher Währung McKays Zahlungen von $63,500 oder Cavazzas Zahlungen von $170,000 geleistet wurden. Auch McKays Überzeugung, dass eine Reiseversicherung ihren Verlust nicht abdecken werde, begründet weder eine Regel für andere Passagiere noch eine Entscheidung über den Versicherungsschutz im Rahmen ihrer eigenen Police. 3

Treibstoffdruck und wiederholte Geldaufrufe

Villa Vie führt die Aussetzung des Betriebs auf außergewöhnliche Treibstoffpreisanstiege und Betriebsverluste zurück. Die geschätzten monatlichen Treibstoffkosten pro Kabine seien von etwa US$1,800 auf US$6,000–US$8,000 in Teilen Asiens gestiegen; das Unternehmen bringt dies mit dem Iran-Krieg in Verbindung. Dabei handelt es sich um Kostenschätzungen der Geschäftsführung, nicht um geprüfte Abschlüsse oder neue Rechnungen an alle Bewohner. Eine Verlangsamung der Reiseroute und längere Aufenthalte in Häfen hätten die Lücke nicht geschlossen, erklärte das Unternehmen. 3 2

Der operative Treibstoffmangel war gravierend: Der Betreiber erklärte, in einer kritischen Treibstoffsituation einen Generator, eine Kühlanlage und nicht unbedingt notwendige Beleuchtung abgeschaltet zu haben. Das spricht für Treibstoffknappheit und den reduzierten Betrieb von Anlagen, belegt aber weder, dass alle Tanks leer waren, noch, dass das gesamte Schiff keinen Strom mehr hatte. 12

Die Bewohner berichten von länger andauernden Finanzierungsschwierigkeiten. CruiseNews.io berichtete über einen Aufruf im April, $3 million an Notdarlehen von Bewohnern aufzunehmen, mit einem jährlichen Zinssatz von 12%–24% und Rückzahlung des Kapitals nach 12 Monaten; darauf folgte ein weiterer Aufruf für $360,000 zur Treibstofffinanzierung. Das sind angeforderte Beträge, keine bestätigten Einnahmen. Cavazza zufolge begannen die Geldforderungen bereits im Februar, und einige Bewohner hätten zusätzliche Hunderttausende Dollar bereitgestellt; Belege und Konditionen sind nicht verifiziert. 112 3

Lynn Montoya, die mit ihrem Mann Paul unterwegs ist, sagte der Zeitung The Independent, dass alle zwei bis vier Wochen Geld für Treibstoff und andere Ausgaben angefordert worden sei. Sie macht neben Finanzierungsproblemen auch Missmanagement verantwortlich. Außerdem erhebt sie den Vorwurf, dass an Bord arbeitende Crewmitglieder nicht bezahlt worden seien. Gehaltsunterlagen belegen weder, wie viele betroffen waren, noch, welche Beträge ihnen zustanden oder ob ausstehende Zahlungen inzwischen beglichen wurden. Auch eine konkrete Stellungnahme des Unternehmens, die ihren Vorwurf ausräumt, liegt nicht vor. 2

Geschäftsführer Mikael Petterson hat eingeräumt, Kredite aufgenommen und Zahlungen gestreckt zu haben, und erklärt, ein Antrag nach Chapter 11 sei wahrscheinlich. Eine erklärte Absicht ist kein Antrag: Es wurden weder ein Gericht, ein Aktenzeichen, ein Einreichungsdatum noch die genaue Schuldnergesellschaft bestätigt. Regelungen zu Crew-Gehältern, Unterkünften und Rückführungen sind weiterhin ungeklärt. 8

Die jüngste konkrete Angabe zur Zahl der Personen an Bord nennt 203 Passagiere, überwiegend US-Amerikaner, und 156 Crewmitglieder; sie wurde am 30. Oktober von The Independent berichtet. Damit wird die ungefähre Schätzung von 300–400 Passagieren aus dem Bericht von CBS News vom 29. Oktober überholt. Keine der beiden Zahlen gibt Aufschluss darüber, wie viele Menschen sich jetzt noch in Kambodscha aufhalten; die Kapazität des Schiffs von 650 Passagieren entspricht nicht der tatsächlichen Belegung. 2 8

Die Chronologie der Mitteilungen ist weiterhin nicht geklärt. Im Bericht von The Independent vom 30. Oktober ist von einer Mitteilung am Montag um 6 a.m. die Rede, die eine Abreise bis 2 p.m. verlangte – in jener Woche also am 26. Oktober. Der Bericht von ABC Australia vom 30. Oktober datiert die Anweisung, die Koffer zu packen, auf Dienstag, den 27. Oktober. Im Bericht von PBS NewsHour vom 29. Oktober wird ein Passagier zitiert, der den Befehl auf den 28. Oktober datiert. Dabei könnte es sich um unterschiedliche Mitteilungen oder Phasen der Abreise handeln; eine Erklärung, die eine für alle geltende Frist belegt, gibt es jedoch nicht. 2 3 9

Ebenso ungeklärt ist, welche Beträge die Bewohner zurückerhalten können. Ein Passagier bestreitet einen Treibstoffzuschlag aus vertraglichen Gründen; andere berichten von Darlehen, deren Rückzahlung samt Zinsen sie erwartet hatten. Einzelne Käufe, Mietvereinbarungen, monatliche Gebühren und Versprechen eines Wohnsitzes sind nicht gleichzusetzen. Ohne die unterzeichneten Verträge und Nachträge oder verifizierte Unternehmensfinanzen lässt sich kein allgemeines Ergebnis zu Rückerstattungen oder Rückzahlungen feststellen. 22 7

Einige Bewohner hoffen weiterhin, dass ein neuer Eigentümer oder eine Finanzierung die Reise wieder ermöglichen kann; andere hoffen, einen Kauf des Schiffs organisieren zu können. Beides ist keine abgeschlossene Rettung. Bislang haben zumindest einige Bewohner einen Transport vom Hafen erhalten, doch laut Canen und Bodin müssen sie ihre Hotelrechnungen selbst bezahlen; eine bestätigte Abreise oder Wiederaufnahme der Wohnkreuzfahrt gibt es nicht. Die Frist für die Restrukturierung läuft parallel zu einer unmittelbareren Uhr: den täglichen Kosten für das Leben an Land. 5 17 2

Wie ausgestrahlt 33 Zeilen
  1. Villa Vie provided port shuttles but left one couple to cover their own hotel bills.
  2. On October 29, we reported the suspension and orders for residents to leave their floating homes. Now passengers describe the costs they're carrying ashore, while retirement savings remain exposed. Who's paying for life on land, and what can residents recover?
  3. The Odyssey remains at Sihanoukville, Cambodia, where residents are finding hotels and arranging onward travel. The Florida-based operator, Villa Vie Residences, announced its suspension on October 27. These new accounts describe what followed that shutdown.
  4. Lanette Canen and Johan Bodin say the company helped unload suitcases and provided shuttles to and from the port. But they say it hasn't helped pay for hotels. Earlier, management said lodging and local transport were covered, while international travel was excluded.
  5. The couple's experience leaves a gap between promised support and delivered help. It's unclear whether assistance varied among residents or hadn't yet reached them. Another resident offered lodging help and was trying to arrange a charter flight to San Francisco.
  6. That flight is still being arranged. Canen and Bodin plan about a week in a Sihanoukville hotel, then time in Phnom Penh. After that, they intend to visit Vietnam, Bali and Thailand, seeking a lower-cost way to sustain themselves.
  7. The pair, both 56, sold a business to fund a $100,000 cabin and paid $3,500 in monthly maintenance. They expected 15 years aboard. Now they don't expect to recover their money, and they've decided to move on even if sailing resumes.
  8. A planned maintenance-fee increase would have priced them out. Canen ran a windshield-replacement company from the ship, and they documented their experience as Living Life on a Cruise. She says residents are settling together ashore, keeping friendships from their two years aboard.
  9. Rina Cavazza says she paid $170,000 and still had 18 months left on her voyage. The Brisbane resident is staying in a local hotel and arranging to return home. She described one final opportunity to collect her belongings.
  10. Cavazza said she had no word about what would happen next. Her account of a last day of ship access applies to her circumstances. Other residents are also trying to retrieve possessions while deciding where they can afford to live.
  11. Lisa McKay says she transferred $63,500 from her retirement savings for a voyage she hadn't even begun. The former Brisbane teacher was due to board in Kuala Lumpur on November 15. She fears she'll recover very little.
  12. Before paying by direct bank transfer, McKay questioned a booking agent about negative online comments. The agent reassured her that she wouldn't work for the company if she thought it was in trouble. She also said the company would arrange another ship if Odyssey couldn't operate.
  13. McKay is still waiting for that promised alternative and for clarity about her money. She also believes travel insurance won't cover her loss. Her insurance position depends on her own policy; that belief doesn't describe every passenger's cover.
  14. Former resident Sharon Lane still owns a cabin despite leaving last year for health reasons. She says her contract prevents renting it out, and she doubts she can sell it now. She needed weeks to arrange her own departure; her friends had only hours.
  15. Lane describes friends juggling transport, visas and housing. Another passenger says they sold a home and business in Australia to buy a place aboard. For people who replaced their homes with cabins, leaving the ship creates an immediate housing problem.
  16. The specific passenger count is 203, mostly Americans, although a conflicting estimate put the group at 300 to 400. Those figures describe the affected group. Nobody has said how many passengers remain in Cambodia now.
  17. The ship also carried 156 crew, and its capacity was 650 passengers. Earlier accounts identified 15 passenger nationalities, including Australians. The approximately 200-metre vessel began its voyage in 2024, with a planned three-and-a-half-year itinerary covering 425 destinations across 147 countries.
  18. Residents describe departure notices on October 26, 27 and 28. Some had eight hours or less to pack. Those accounts may reflect different notices or stages of departure, but nobody has explained the mismatch or established one deadline for everyone.
  19. The voyage had lasted about 750 days when it stopped. A 15-year expectation of residence, or an offer lasting the ship's lifetime, extended beyond that first itinerary. Cabin purchases and ongoing fees also varied widely, so one passenger's price doesn't describe everyone's agreement.
  20. Canen and Bodin's $100,000 purchase came with their own $3,500 monthly maintenance bill. Some lifetime offers started around 230,000 US dollars. Other monthly fees were described as $5,000 to $11,000. Each resident's recovery will depend on their agreement and the company's finances.
  21. Captain Emanuele Giudice sent residents ashore during what was described as a critical fuel situation. The operator said it shut down one generator, a chiller and non-essential lighting. Residents were leaving amid fuel shortages and reductions in ship systems.
  22. Villa Vie says extraordinary fuel costs and operating losses made its business model unsustainable. It linked the increase to the Iran war. Slowing the itinerary and spending longer in port hadn't closed the shortfall, and management said passing the full increase to residents wasn't realistic.
  23. The company puts its earlier monthly fuel allocation at about 1,800 US dollars per cabin. In parts of Asia, it estimates 6,000 to 8,000 US dollars. These estimates describe the operator's costs, rather than a new bill issued to every resident.
  24. Fuel pressure reaches beyond this ship. Carnival said higher fuel prices added about 150 million US dollars to its 2026 outlook. Royal Caribbean said second-quarter fuel costs rose 27 percent from a year earlier. Odyssey residents, meanwhile, describe repeated attempts to raise money from them.
  25. Villa Vie reportedly sought $3 million in emergency resident loans in April, offering annual interest of 12 to 24 percent. Principal was due after 12 months. A later fuel appeal sought another $360,000. How much those requests raised is unclear.
  26. Cavazza says fuel-money requests began as far back as February and returned before Cambodia. She says some residents supplied hundreds of thousands of dollars extra. An earlier September appeal sought $1 million. The requests themselves don't tell us how much cash actually arrived.
  27. Some residents describe fuel loans they expected to recover with interest. Another disputes a surcharge, saying their contract guaranteed the price. Those claims depend on individual agreements and amendments, which also determine what repayment or refund rights passengers can pursue.
  28. Lynn Montoya, traveling with her husband Paul, says requests for fuel and other money came every two to four weeks. They included money to leave Cambodia. She blames mismanagement as well as funding problems, challenging the idea that higher fuel costs explain everything.
  29. Montoya also alleges crew working aboard hadn't been paid. The number affected and the amounts owed are unclear, and the company hasn't publicly resolved her allegation. The 156 crew aboard face unanswered questions about employment, accommodation and getting home.
  30. Chief executive Mikael Petterson has described borrowing money and stretching payments, and said a Chapter 11 bankruptcy filing was likely. No filing has been confirmed. The company proposed a 60-day effort to restructure its finances and bring in new capital.
  31. That period doesn't guarantee a restart or 60 days of passenger support. Holly Hennessy remains in Cambodia, hoping new financing or ownership can restore the voyage. Some residents hope to organize a purchase of the ship. A rescue deal still hasn't been announced.
  32. There's no confirmed departure or residential-voyage restart. A possible October 31 movement was tentative. Residents still need to know what support will be paid for, how long it will last, and whether they can recover money committed to their cabins.
  33. Some practical help has reached residents: suitcase unloading and port shuttles. But Canen and Bodin say their hotels remain unpaid by Villa Vie, and Cavazza is arranging her return to Brisbane. McKay's November 15 boarding date is still ahead, while $63,500 has already left her retirement account.

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